07.06.2012 - Christian Kurowski
Bereits dem ersten Trailer zum Spiel konnte man entnehmen, dass ausgerechnet London mal wieder einer regelrechten Zombie-Seuche zum Opfer gefallen ist. Und weil diese schlurfenden Biester sozial nicht sonderlich verträglich sind, müsst ihr euch mittels Pistole, Schrotflinte, Spitzhacke und anderer Waffen zur Wehr setzen. Eure Ausrüstung transportiert ihr dabei in einem Rucksack, den ihr immer dabeihabt. Insgesamt könnt ihr darin bis zu acht unterschiedliche Gegenstände unterbringen und müsst, das alte Resident Evil lässt grüßen, genau abwägen, was ihr mit euch rumschleppen wollt und auf was ihr zur Not auch verzichten könnt.
Ausgangspunkt der E3-Präsentation ist ein Safe House, von dem aus ihr zu den jeweiligen Schauplätzen reist. Hier ist höchste Vorsicht geboten, denn unvorsichtige Draufgänger scheinen schneller in die verwesten Arme der untoten Brut zu rennen, als es ihnen lieb ist. Und das ist in diesem Spiel fatal, denn wenn ihr einmal euer Leben lasst, verliert ihr euren Charakter. Für immer. Dann schlüpft ihr in einen anderen Charakter und fangt von vorne an - ohne eure gesammelte Ausrüstung und bis dahin gelernten Fähigkeiten.
Ein drastischer Schritt, der dazu führen soll, das jeder Ausflug in die Außenwelt mit höchster Vorsicht genossen wird. Aber zumindest was eure Ausrüstung betrifft, gibt es eine zweite Chance. Ähnlich wie in Demon's Souls könnt ihr noch einmal an den Ort des Geschehens reisen und versuchen, den Rucksack des zuletzt gespielten Charakters aufzusammeln. Auf dem Weg dahin seht ihr all das, was ihr beim vorherigen Besuch angerichtet habt. Da fehlt dann auch schon mal der Boden, weil ihr in der Haut eines anderen vorher schon durchgefallen seid. Doch auch beim zweiten Besuch bleiben die Schauplätze angenehm gruselig.
Das liegt unter anderem daran, dass Munition Mangelware ist. Ihr könnt nur dann schießen, wenn ihr zielt, ansonsten stoßt ihr die Zombies weg. Geht euch die Munition aus, gibt es immer noch Nahkampfwaffen, die euch das Leben retten. Der Wii-U-Tablet-Controller kann eingesetzt werden, um die unmittelbare Umgebung zu scannen. Wie sich beim Anspielen herausgestellt hat, eine fantastische Möglichkeit, den Spieler zu erschrecken. Habt ihr es dann tatsächlich bis zur Ausrüstung geschafft, müsst ihr euren vorherigen Charakter allerdings erst mal ausschalten, denn der rückt euch als Untoter auf die Pelle. Gerade wenn ihr einige Stunden mit dem zuletzt gespielten Überlebenden verbracht habt, könnte dieses Aufeinandertreffen interessante Emotionen hervorbringen.
Die Zombies in dem Ego-Shooter schlurfen allerdings nicht einfach nur herum, sondern haben einige Überraschungen parat. Sie halten mehrere Kopfschüsse aus und verschwinden bisweilen plötzlich, nur um euch im nächsten Moment wieder zu überraschen. Das mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, besonders wenn man Fan der Zombiefilme von George A. Romero ist. So lässt sich Ubisoft allerdings Handlungsspielraum für unterschiedliche und hoffentlich viele innovative Gegnertypen.
GWTV News - Sendung vom 14.05.2013
Sendung vom 14.05.2013 [1]
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Kommentare zu ZombiU
Weiter so!
Das klingt echt mal innovativ! Das baut richtig ordentlich Stimmung und Atmosphäre drauf. Man versucht natürlich seinen ersten Charakter komplett durchzukriegen und ist daher umso vorsichtiger und näher im Geschehen. Endlich malwieder (hoffentlich) ein richtiges Survival-Horror-Game!
klingt nicht schlecht. mal gucken :-)
Das klingt bis jetzt ja super
vor allem das mit dem endgültigen tod des charakters! Mutig und genau passend zum überlebensgedanken