Test - Assassin's Creed Odyssey: Das Schicksal von Atlantis - Episode 1 : Paradise Lost

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Greift zu, wenn...

... ihr endlich mal ein neues Gebiet sehen wollt.

Spart es euch, wenn...

... euch das Gameplay bereits zum Halse raushängt.

Fazit

Tim Hopmann - Portraitvon Tim Hopmann
Na also, es geht doch!

Nach dem zähen „Klinge“-DLC hatte sich bei mir eine enorme Assassin's-Creed-Müdigkeit breitgemacht, aber mit dem Auftakt zur neuen Atlantis-Trilogie kann mich Ubisoft wieder (größtenteils) versöhnlich stimmen. Bereits der Auftakt in der Rolle von Layla macht klar, dass hier die Geschichte noch mal Fahrt aufnimmt und ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat. Ich hätte zwar gerne mehr von Atlantis an sich gesehen, aber auch das Elysium ist ein prächtiger Ort, der sich zwar ungeniert beim Pharaonen-DLC von Origins bedient, dafür aber deutlich inspirierter und fantasievoller daherkommt als die letzten Erweiterungen.

Vor allem die endlich wieder herausfordernden Kämpfe gefallen mir sehr gut. Kassandra/Alexios waren zuletzt so übermächtig, dass man alles nach der Rambo-Methode erledigen konnte, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Nun kann ich mich aber nicht mehr auf die Adrenalinleiste verlassen, muss taktischer kämpfen oder Auseinandersetzungen bestenfalls komplett vermeiden. Plötzlich ist es wieder spannend und unterhaltsam eine gegnerische Festung in guter, alter Assassinen-Manier zu bewältigen, ohne das meine Präsenz auch nur erahnt wird.

Vor kurzem hätte ich das nicht für möglich gehalten, aber ich freue mich jetzt tatsächlich wieder auf die nächste Episode. Die Odyssee geht weiter.

>> Tonnenweise coole Fun Facts: 10 Dinge, die du noch nicht über die Assassin's-Creed-Serie wusstest

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