Special - Diablo III: Eternal Collection : Noob vs. Fanboy: Für wen eignet sich die Switch-Version?

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Mit Diablo III auf der Switch öffnet sich Blizzard einer ganz neuen Zielgruppe. Diablo-Dungeon-Kenner Dennis und Unterweltneuling Matze konnten die Eternal Collection bereits einige Stunden anspielen und diskutieren ihre Eindrücke von der Switch-Version.

Diablo III: Eternal Edition - Special-Talk zur Switch-Version
Matze und Dennis haben vor kurzem die Eternal Edition für Nintendo Switch anspielen können, die im November offiziell erscheint. Hier sind ihre Eindrücke zum Sp

Dennis: Matze, du als Diablo-Neuling ... Was war dein erster Eindruck von der Switch-Version?

Matze: Tatsächlich war es etwas anders, als ich erwartet hatte, vermutlich aber vor allem deswegen, weil wir nicht den Story-Modus, sondern den Adventure-Modus gespielt haben, in dem es vor allem ums Grinden und Looten geht. Aber es war schon recht motivierend, sich durch die ganzen Dämonenhorden zu schnetzeln und sich mit neuer Ausrüstung immer weiter zu verbessern, um gleich wieder den nächsten Raid zu starten.

Ich denke, ich werde nicht der Erste sein, der auf der Switch zum allerersten Mal mit Diablo in Berührung kommt, aber mir fiel gleich positiv auf, dass man, zumindest im Adventure-Modus, seine Aufmerksamkeit nicht ungeteilt auf das Spielgeschehen richten muss, sondern nebenbei vielleicht auch fernsehen kann. Ich denke, gerade das macht den Reiz der Switch-Version aus, vielleicht besonders auch für Kenner.

Dennis: Auf jeden Fall! Allgemein ist Diablo III richtig spaßig, wenn du es im Multiplayer zockst. Ich habe es bisher primär am PC gespielt und selbst in höheren Schwierigkeitsstufen bist du mit etwas Übung irgendwann im Autopilot. Ich denke auch, dass man dabei nebenher eine Serie laufen lassen oder sich unterhalten kann. Also eigentlich perfekt zur Entspannung.

Matze: Gerade im Couch-Koop, wenn jeder seine Switch hat, ist das eine schöne Sache. Das erinnert mich fast an eine LAN-Party im kleinen Maßstab.

Dennis: Genau, wir haben es ja mit zwei anderen Spielern zusammen im Couch-Koop und auf vier Switches gespielt. Uns wurde auch gesagt, man könne Diablo III ebenso mit einem einzelnen Joy-Con spielen, wir konnten es nur leider nicht ausprobieren.

Matze: Das hat mich etwas überrascht, schließlich sind ja schon bei einem normalen Controller alle Tasten mit all den Skills belegt. Das kann eigentlich nur mit Doppel- und Dreifachbelegung der Knöpfe funktionieren, wovon ich kein Fan bin. Da bleibe ich lieber im herkömmlichen Handheldmodus. Dabei ist mir übrigens nicht entgangen, dass das Spiel im lokalen Multiplayer selbst mit Dutzenden Gegnern auf dem Bildschirm butterweich lief. Dafür ist natürlich die Auflösung ohne Basisstation runtergeschraubt worden. Aber bei all den Dingen, die gleichzeitig auf dem Bildschirm passieren, fiel mir das nicht besonders stark auf.

Dennis: Sie haben den Fokus genau richtig auf die Bildwiederholrate gesetzt. Das ist wichtig, wenn viele Dinge auf einmal auf dich zukommen, da musst du schnell auf deine Cool-downs reagieren können. Daher war das die einzig richtige Entscheidung. Es ist erstaunlich, wie Blizzard es geschafft hat, im Handheldmodus konstant 60 fps zu halten.

Matze: Vielleicht ging es nur mir als Neuling so, aber als Anfänger strömen neben dem eigentlichen Spielgeschehen sehr viele Informationen auf dich ein. Ich würde daher nicht sagen, dass der kleine Bildschirm die beste Wahl ist, um Diablo III kennenzulernen.

Dennis: Klar, man muss dazu aber auch sagen, dass man im Story-Modus nicht ins kalte Wasser geworfen wird und sowieso nicht mit dem Adventure-Modus anfängt. Das automatisiert sich mit der Zeit alles. Alleine zu spielen ist natürlich auch erst einmal übersichtlicher.

Matze: Lass uns mal über etwas anderes sprechen. Die Switch-Version heißt schließlich nicht umsonst Eternal Collection. In unserer Spielsitzung sind mir bereits ein paar der exklusiven Inhalte aufgefallen, ein Avatarrahmen mit Triforce zum Beispiel.

Dennis: Genau, außerdem gibt es noch ein spezielles Huhn, das für dich Gold einsammelt, und, am wichtigsten, einen Ganondorf-Skin für deinen Charakter, aber den konnten wir leider noch nicht sehen. Außerdem sind in der Eternal Collection alle Add-ons dabei.

Matze: Gut, dass du es ansprichst. Wie lange bin ich denn als Neuling mit all diesen Inhalten beschäftigt? Mich interessiert vor allem der Singleplayer.

Dennis: Puh, das ist bei mir schon etwas länger her. Ich würde sagen zehn bis zwölf Stunden, wenn du gut durchkommst. Der Singleplayer ist also keine allzu lange Verpflichtung. Die kommt erst, wenn du dich an den Multiplayer herantastest, in den Adventure-Modus und die Seasons einsteigst oder Lust auf einen Hardcore-Charakter hast, den du dauerhaft verlieren kannst.

Matze: Vielleicht bin ich deswegen noch unschlüssig, ob ich mir Diablo III holen soll. Ich schätze, der Adventure-Modus war nicht ideal, um mich sofort anzufixen. Ich denke, die Story wird mich eher abholen und vielleicht auch den Multiplayer schmackhaft machen.

Gönn dir den Retro-Flash: Lies nochmal den  originalen Test zu Diablo III

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