Preview - eFootball PES 2020 : Alles auf Angriff!

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Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Eine tolle Vorlage, aber das Ding muss auch rein!

Genau wie seinen Vorgängern begegne ich eFootball PES 2020 mit einer Mischung aus Vorfreude und Skepsis. Die Partnerschaften mit Manchester United, FC Bayern München und Juventus Turin sind zweifellos dicke Kaliber, die richtig eingesetzt ihre Wirkung entfalten können – sowohl in der realen Vermarktung als auch im eigentlichen Spiel.

Der Ersteindruck vom neuen Rasenschach überzeugt ebenfalls: Die reduzierte Spielgeschwindigkeit, das neue Dribbling-System und taktische Fouls rücken das Spielgefühl noch etwas näher an die Realität. Selbstverständlich gibt es bis zum Release genug zu verbessern, aber die Richtung stimmt und sollte beibehalten werden. In spielerischer Hinsicht sorge ich mich kaum um das neue Pro Evo.

Skeptisch machen mich vielmehr altbekannte Baustellen der Fußballreihe, die dem ersten Eindruck nach bestehen bleiben. Die genannten Neuerungen in der Meister-Liga klingen dürftig. Legenden-Manager und verbesserte Transfers sollten nur zwei Faktoren einer grundlegenden Überarbeitung sein, doch bisher bleibt Konami weitere Infos schuldig. Das ist wenige Wochen vor dem Release kein gutes Zeichen und vermittelt alles andere als eine Aufbruchstimmung.

Genauso mangelt es an einer definitiven Aussage zur Dauerproblematik Online-Spiel. Wer seine eSport-Ambitionen im Spielenamen selbst verankert, muss für eine bestmögliche Verbindungsqualität alle Hebel in Bewegung setzen. Weil aber auch dieser Bereich kaum eine Erwähnung findet, sehe ich erneut Ruckelpartien und Lag-Cheating auf mich zukommen. Ich hoffe inständig, dass in den kommenden Wochen klare Aussagen zu den angesprochenen Punkten folgen.

Nur wenn Konami es schafft, sich nicht mehr selbst im Weg zu stehen, kann eFootball PES 2020 einen Sprung nach vorne machen. Ich hoffe inständig, dass das erneut vorhandene Potenzial mit eFootball PES 2020 endlich ausgeschöpft wird. Die zahlreichen treuen Fans hätten es mehr als verdient.

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