News - GameStop : So schlecht läuft das Geschäft inzwischen

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    GameStop gilt im Bereich des Hardware- und Software-Verkaufs als absoluter "Big Player", doch das Unternehmen hat mittlerweile mit größeren Problemen zu kämpfen.

    So hat die bekannte Händlerkette GameStop nun den aktuellesten Geschäftsbericht vorgelegt, der das abgelaufene Wirtschaftsjahr in finanzieller Hinsicht abhandelt. Und die dabei veröffentlichten Zahlen fallen alles andere als gut aus.

    Zwar konnte GameStop weltweit einen Umsatz von 8,3 Milliarden Dollar einfahren, unter dem Strich blieb jedoch ein Verlust von satten 673 Millionen übrig. Zwar führt GameStop selbst in einem Statement zum Finanzbericht vor allen Dingen auch Wertabschreibungen in Höhe von 964,2 Millionen Dollar als Grund an, jedoch gingen die Umsatzzahlen schlicht auch in allen relevanten Geschäftsbereichen zurück.

    Die Hardware-Verkäufe lagen 1,3 Prozent unter denen des Vorjahres, die Software-Verkäufe gingen um 5,1 Prozent zurück und den stärksten Einbruch gilt es im Bereich des Handels mit gebrauchten Spielen hinzunehmen, denn hier liegt das Minus im Jahresvergleich bei satten 13,2 Prozent. Die Rückgänge hatten sich bereits im Geschäftsbericht zum vierten Quartal des Jahres abgezeichnet.

    Künftig will sich GameStop daher auch strategisch neu aufstellen und die Ausrichtung verändern. "Wir nehmen die Herausforderungen im Geschäft mit Gebrauchtspielen wahr und sind darauf vorbereitet, diese anzugehen, während wir unser Geschäftsmodell insgesamt weiterentwickeln", so GameStop-CFO Rob Llod. Als Maßnahmen führt er unter anderem Einsparungen und eine Initiative zur Gewinnoptimierung an; was damit im Einzelnen gemeint ist, ist zunächst aber offen.

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