Special - Grafikkarten-Kaufberatung 12/2018 : Rangliste für die besten Karten

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Grafikkarten zwischen 160 und 300 Euro

Ihr sucht einen attraktiven Bilderbomber, der unter Full HD maximale Grafikdetails zulässt und auch für kommende Spielegenerationen genug Reserven mitbringt? In der gehobenen Mittelklasse werden fast alle Spieler fündig, auch die WQHD-Auflösung (1440p) sollte mit stellenweise leichten Abstrichen wenig Probleme bereiten. Mehr Kraft brauchen Grafikkarten erst dann, wenn ihr unter höheren Auflösungen beziehungsweise mit garantiert sehr hohen Details zocken wollt.

  • Ab 215 Euro: GeForce GTX 1060 (6 GB)

  • Ab 190 Euro: Radeon RX 580 (8 GB)

  • Ab 265 Euro: Radeon RX 590 (8 GB)

GeForce GTX 1060 (6 GB) und Radeon RX 580 (8 GB)

NVIDIAs GTX 1060 mit 6 GB VRAM setzt sich in DX11-Spielen meist vor die RX 580 (8 GB), dafür muss sie sich in den meisten DX12-Spielen leicht geschlagen geben. Ein klarer Sieger lässt sich auf Basis der Leistung schwer finden, anders sieht es bei den Emissionen aus: NVIDIAs GTX 1060 züngelt bis zu ein Viertel weniger Strom aus eurer Steckdose, weshalb Energiebewusste eher zur grünen Alternative greifen. Dadurch lassen sich NVIDIAs Karten auch leichter und leiser kühlen.

Die GTX 1060 ist aktuell aber etwas zu teuer. Wer 2 GB mehr VRAM und einen günstigeren Preis als wichtiger empfindet, schnappt sich vorzugsweise die AMD-Alternative. Einen guten Einstieg gibt es mit der Gigabyte Radeon RX 580 Gaming 8G (GV-RX580GAMING-8GD) für 190 Euro. Bevorzugt ihr NVIDIA, empfehlen wir euch die Zotac GeForce GTX 1060 AMP! Edition (ZT-P10600B-10M) für knapp 220 Euro.

Radeon RX 590 (8 GB)

Die kürzlich erschienene Radeon RX 590 wird 2018 AMDs einziges neues Pferd im Stall bleiben, technisch basiert sie weiterhin auf den 2016 eingeführten Polaris-Grafik-Chips. Im Vergleich zur GTX 1060 (6 GB) und RX 580 (8 GB) holt sie um die 10 Prozent mehr Leistung aus sich heraus, sodass sich der Aufpreis eventuell lohnen kann. Den Leistungsgewinn sichert sie sich in erster Linie durch das höhere Powerlimit (225 statt 185 Watt) sowie den höheren Chiptakt von 1.469 MHz (1.545 MHz im Boost) – das sind mehr als 15 Prozent mehr Takt als bei der RX 580. Der Strombedarf steigt dadurch aber nochmals etwas an.

Im Dezember 2018 fand zwar nur eine Handvoll Partnerkarten den Weg in den Handel, dafür aber in ausreichender Stückzahl. Empfehlen können wir euch die XFX Radeon RX 590 Fatboy (RX-590P8DFD6) für 265 Euro.

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