Special - Grafikkarten-Kaufberatung 07/2019 : Rangliste für die besten Karten

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Grafikkarten bis 300 Euro

In diesem Preisbereich haust die gehobene Mittelklasse. Selbst die günstigsten Vertreter schaffen in nahezu allen Fällen maximale Details und Kantenglättung unter Full HD. WQHD beziehungsweise 1440p meistern die Karten oft problemlos, allerdings müsst ihr zumindest bei den günstigeren Version hin und wieder die Grafikqualität einschränken.

  • Ab 190 Euro: Radeon RX 590 (8 GB)

  • Ab 215 Euro: GeForce GTX 1660 (6 GB)

  • Ab 240 Euro: Radeon RX Vega 56 (8 GB)

  • Ab 275 Euro: GeForce GTX 1660 Ti (6 GB)

Empfehlung: Radeon RX 590 (8 GB) und GeForce GTX 1660 (6 GB)

Jetzt kommt es auf eure Vorlieben an: Die RX 590 und GTX 1660 spucken in Spielen nahezu identische Bildraten aus, dafür unterscheiden sie sich beim Videospeicher, der Energieeffizienz und dem Preis. NVIDIAs Karte glänzt mit einem deutlich niedrigeren Stromhunger und einer angenehm leisen Kühlung. Mit ihren kompakten Maßen könnt ihr sie außerdem in nahezu jeden Rechner prügeln. Für Zukunftsorientierte lohnt sich die RX 590 dagegen etwas mehr, da 6 GB VRAM für die nächsten Spielegeneration zu knapp bemessen sein könnten. Mit beiden Karten werdet ihr jedoch erst einmal glücklich, sofern ihr euch maximale Details unter Full HD wünscht.

Im Fall der RX 590 empfehlen wir euch die XFX Radeon RX 590 Fatboy (RX-590P8DFD6) für etwa 195 Euro. Für die gerade erst erschienene GTX 1660 werden noch mindestens 215 Euro fällig, allerdings dürften sich gute Partnerkarten wie die KFA2 GeForce GTX 1660 (60SRH7DSY91K) bald den AMD-Preisen annähern.

Kaum eine Rolle spielt dagegen noch die GTX 1060. Das Auslaufmodell kostet mit 190 Euro genauso viel wie die RX 590 bei einer 15 Prozent geringeren Leistung. Nur sehr günstige Angebote aus der Restekiste könnten noch attraktiv sein.

GeForce GTX 1660 Ti (6 GB) und Radeon RX Vega 56 (8 GB)

In der nächsthöheren Preiskategorie kämpfen die Widersacher mit ähnlichen Vor- und Nachteilen, wobei sich beide für WQHD mit maximalen Details eignen. AMDs Radeon RX Vega 56 und NVIDIAs GTX 1660 Ti spucken zwar nahezu identische Bildraten aus, dafür frisst die Vega deutlich, wirklich deutlich mehr Strom.

Die niedrige Leistungsaufnahme der GTX 1660 Ti (120 Watt statt 210 Watt TDP) wirkt sich zudem positiv auf die leiseren und kühleren Partnerkarten aus, gegen die eine Vega 56 kaum etwas entgegenzusetzen hat. Trotz des attraktiveren Gesamtpakets der GTX 1660 Ti bringt die Vega-Gegnerin zwei Vorteile mit: den 35 Euro geringeren Preis sowie die 8 statt 6 GB VRAM. Einen klaren Sieger gibt es daher nicht, vielmehr kommt es auf eure Vorlieben an.

Im Fall der GTX 1660 Ti, die übrigens die gleichschnelle GTX 1070 ersetzt, empfehlen wir euch Gigabytes ruhig rotierende GeForce GTX 1660 Ti Gaming (GV-N166TGAMING OC-6GD) sowie die günstigere KFA2 GeForce GTX 1660 Ti (60IRL7DSY91K). Für eine Vega fällt die Wahl auf Sapphire Pulse Radeon RX Vega 56 (11276-02-40G).

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