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News - League of Legends : Beliebter Entwickler zieht sich wegen Morddrohungen zurück

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Die Community von League of Legends ist durchaus berühmt für ihre oftmals toxische Ausrichtung. Mittlerweile geht es sogar so weit, dass ein Entwickler des MOBAs sich von Social Media zurückzieht, da er mehrfach Morddrohungen erhalten hatte.

Eigentlich ist ein Ping-System in Online-Spielen eine feine Sache. Im Fall von League of Legends bietet euch das MOBA ein Kreismenü mit 8 Befehlen, aus denen ihr wählen dürft. So teilt ihr eure Mates schnell und unkompliziert mit, dass es Zeit für den Rückzug ist, ihr Hilfe braucht oder einen Gegner gesichtet habt.

Bei der Community kam diese Änderung aber nicht so gut an, denn Riot Games wollte damit etwas forcieren, dass der Ingame-Chat weniger genutzt oder ganz ausgeblendet wird. Solltet ihr schon einmal in League of Legends unterwegs gewesen sein, wisst ihr sicherlich warum. Hier geht es oftmals sehr toxisch zu und nicht selten prahlen die Flamer damit, mit eurer Mutter Beischlaf gehabt zu haben. Nicht sehr angenehm.

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Zudem nimmt sich Riot Games das Recht heraus, krass beleidigenden Spielerinnen und Spieler die Rechte für den Chat einfach zu entziehen. Diese Änderungen kamen allerdings so gar nicht gut an, denn die Community gibt an, dass der Textchat immens wichtig für konkrete Absprachen sei und alle ihn lesen müssen. Riot Games hingegen stützt sich darauf, dass die Pings doch reichen. Zumal es schon Berichte gibt, dass auch mit diesem System bereits Spieler belästigt werden.

Richtig schlimm wurde dieser Streit jetzt, als sich David "Phreak" Turley einschaltete. Er ist seit 2009 bei Riot Games beschäftigt, zunächst als Caster, jetzt als Entwickler. In einem YouTube-Video verteidigte er die Pings und gab an, dass sie einen wichtigen Teil dazu beitragen, das Spiel zu einem Safe Space für alle Fans zu machen.

Das kam wenig überraschend nicht gerade toll beim toxischen Teil der Community an. Dieser beleidigte ihn teilweise aufs Übelste, sogar bis hin zu Morddrohungen eskalierte die Situation. Entsprechend zog Phreak jetzt seine Konsequenzen aus der Lage.

In einem aktuellen Video, das eigentlich nur Patch 13.23 vorstellen sollte, verkündete er, sich erst einmal von Social Media zurückzuziehen. Ihm tue es zwar leid um die sinnvollen und netten Kommentare, er könne die toxischen und angreifenden Kommentare aktuell aber nicht ertragen. Damit verliert die Community durchaus ein wichtiges Sprachrohr, denn Phreak setzte sich in seinen Jahren bei Riot immer wieder für die Fans ein.

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