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News - PlayStation 6 : Teure Konsole? Sony will keine Verluste mit Hardware-Verkäufen machen!

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Rund um die Diskussionen um den möglichen Preis der neuen PlayStation 6 mischt sich nun auch Sony mit einer offiziellen Aussage ein. Während es weiter keinen Preis und keine Ankündigung gibt, betont das Unternehmen, mit dem Verkauf der Hardware zumindest keine großen Verluste auf sich nehmen zu wollen.

Zuletzt wurde um den möglichen Preis der neuen PlayStation 6 im Netz ja reichlich spekuliert und diskutiert. Diverse Marktanlysten gehen von einem Verkaufspreis von mindestens 1.000 US-Dollar aus, nur wenige prognostizieren einen niedrigeren Verkaufspreis. Der renommierte Hardware-Insider Kepler_L2 hingegen betonte erst dieser Tage, dass sich die Kosten der eingesetzten Komponenten für Sony mittlerweile bereits auf rund 960 Dollar summieren. Ein Verkaufspreis von 1.000 Dollar, vielleicht sogar näher an den 1.200 Dollar, sei daher wahrscheinlich.

Und Sony? Das Unternehmen hält sich im Hinblick auf Preis, Release-Termin und Ausstattung der PlayStation 6 weiter bedeckt, hat aber zumindest ein allgemeines Statement im Hinblick auf die Preisdiskussionen abgesetzt. Auch diese Stellungnahme lässt vermuten, dass die PS6 wohl für einen happigen Preis über die Ladentheke wandern wird.

In einer Q&A-Session hat sich Sony-CEO Hideaki Nishino zu den derzeitigen Plänen rund um Hardware-Preisgestaltung und Profitabilität geäußert. Hierzu sagte Nishino: "Zunächst einmal betrachten wir die Hardware als Grundlage für das Spielerlebnis. Mit Produkten wie dem PlayStation Portal Remote Player (PS Portal) wollen wir Erlebnisse schaffen, die auf die Spielgewohnheiten der Nutzer zugeschnitten sind – und zwar auch außerhalb des Wohnzimmers, das traditionell als der primäre Nutzungsort galt."

Anschließend ergänzt er: "Was die Preisgestaltung betrifft, so ist es für uns nicht realistisch, sämtliche Kostensteigerungen bei den Komponenten selbst zu tragen; wir haben außerhalb Japans bereits einige Preiserhöhungen vorgenommen. Derzeit verlaufen die Verkäufe jedoch wie geplant, und wir gehen nicht davon aus, dass dies zu einem Rückgang der Kundennachfrage geführt hat. Grundsätzlich beabsichtigen wir nicht, Hardware mit erheblichen Verlusten zu verkaufen. Gleichzeitig beobachten wir den Markt genau und überprüfen unsere Strategie fortlaufend. Wir halten es für wichtig, alles daranzusetzen, dass die Kunden den Wert, den wir im Verhältnis zum Preis bieten, voll und ganz verstehen."

Vor allen Dingen in früheren Tagen war es ein probates Mittel, Konsolen selbst unter Wert und kostengünstig auf den Markt zu bringen. Die dabei erzielten Verluste sollten durch eine dadurch breitere Nutzerbasis eingespielt werden, die dann theoretisch deutlich mehr Kohle in Software investieren würden. Die aktuelle RAM-Krise scheint ein solches Geschäftsmodell aber mehr denn je verschwinden zu lassen. Gamer müssen sich darauf einstellen, für eine Plattform die Kohle berappen zu müssen, die diese im Grunde auch mindestens in der Herstellung kostet.

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