Test - Razer: Raise the Level Cap : Mamba Wireless, Kraken TE und BlackWidow Elite

  • PC
  • PS4
  • One
  • Mob
Von Kommentieren

Razer Mamba Wireless (99,99 Euro)

Nach der erst kürzlich veröffentlichten Überarbeitung der Kabelversion der Mamba ist jetzt die Wireless-Variante dran. Die ist nun im Wesentlichen baugleich mit der Kabel-Mamba, abgesehen natürlich von den Wireless-Features. An der Ergonomie der 125,7 x 70 x 43,2 mm großen und 106 Gramm schweren Rechtshändermaus gibt es, wie kaum anders zu erwarten, nichts zu bemängeln. Der Nager liegt prächtig in der Hand und rutscht einem dank texturierter Seitengummis auch in der größten Hektik nicht aus der Hand.

Die beiden Maustasten, die Daumentasten und der dpi-Schalter, allesamt bestückt mit Razer-eigenen Schaltern, sind leichtgängig mit sehr gutem Klickfeedback. Das taktile Mausrad ist hinreichend leise, ebenfalls leichtgängig und mit einer sanften, aber gut spürbaren Rasterung versehen. An der Unterseite befinden sich An-/Aus-Schalter, Profilwahlschalter und ein kleines Aufbewahrungsfach für den USB-Dongle, der für den Wireless-Betrieb notwendig ist. Leider verfügt das Fach über einen mechanisch zu verschließenden Deckel, eine Magnet- oder Drehlösung wäre etwas eleganter gewesen.

Sollte der Akku trotz seiner bis zu 50 Stunden Laufzeit mal die Segel streichen, kann die Mamba problemlos mit dem 2,1 m langen USB-Kabel betrieben werden. Das Umstecken ist eine Sache von Sekunden. Die von Razer verwendete Adaptive-Frequency-Technologie sorgt für nahezu latenzfreien, fehlerlosen Betrieb im Wireless-Modus. Beim Testen hatten wir trotz reichlich Geräten in unserem Büro absolut keine Probleme mit der Genauigkeit, auch gab es keine Aussetzer in irgendeiner Form.

Das Innenleben kann sich zudem sehen lassen. Der optische 5G-Sensor mit bis zu 16.000 dpi und bis zu 1.000 Hz Polling Rate ist bekannt und bewährt. Über die Synapse-3-Software kann eine ganze Reihe an Einstellungen vorgenommen werden, von Tastenbelegungen über dpi-Stufen und Abtastrate bis hin zu Beleuchtung und Oberflächenkalibrierung. Selbst akkuschonende Energiespareinstellungen und eine Ladestandsanzeige wurden nicht vergessen. Wie schon bei der BlackWidow können auch auf der Mamba bis zu fünf Profile gespeichert und an anderen Rechnern ohne Software genutzt werden.

Selbstverständlich unterstützt auch die Mamba das Razer Chrome RGB-System. Im Gegensatz zur Kabel-Mamba werden aber nur Mausrad und Logo beleuchtet, Seitenstreifen sind nicht vorhanden. Synchronisiert mit der BlackWidow machen die beiden Geräte auf dem Schreibtisch jedenfalls eine gute Figur. Auch hier bleibt abschließend zu sagen, dass die Razer Mamba Wireless ein nahezu makelloses Gaming-Gerät ist.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel