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News - Senua : Deutlich längere Spielzeit und mehr Umfang

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Das Entwicklerstudio Ninja Theory hat neue Details zum kommenden Action-Adventure Senua bekannt gegeben. Wie das Xbox-Studio über seine Social-Media-Kanäle bestätigte, wird der kanonisch dritte Teil der Reihe eine spürbar längere Spielzeit bieten als die beiden Vorgänger Hellblade: Senua’s Sacrifice und Senua’s Saga: Hellblade II. Die Entwickler reagieren damit direkt auf das Feedback der Community, die beim im Jahr 2024 erschienenen zweiten Teil die sehr kurze und lineare Spielerfahrung von rund fünf bis sechs Stunden kritisiert hatte. Der neue Titel soll 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen.

Mit dem schlicht Senua getauften Nachfolger möchte das Studio eine Kehrtwende beim Spieldesign einlegen. Während die ersten beiden Ableger oft als cineastische "Walking Simulatoren" mit eingestreuten, simplen Kämpfen beschrieben wurden, wird der neue Teil als "vollwertiges Action-Adventure" beworben. Das Team betonte jedoch, dass man trotz der größeren spielerischen Freiheit und einer offeneren Welt das fokussierte, sorgfältig ausgearbeitete Erzähltempo rund um Senuas persönliche Geschichte nicht opfern werde. Das Ziel sei eine organischere und umfassendere Reise, die den Spielern mehr Raum zum Erkunden gibt.

Spielerisch spiegelt sich dieser neue Ansatz vor allem im Kampfsystem und der Spielwelt wider. Die Welt soll deutlich vernetzter ausfallen und im Vergleich zu den strikt linearen Schlauchlevels der Vorgänger mehr Möglichkeiten für Erkundungen und komplexere Rätselpassagen bieten. Auch das Kampfsystem erhält ein spürbares Upgrade: Senua wird in der Lage sein, zwei Waffen gleichzeitig zu führen und kann im Kampf auf eine Reihe freischaltbarer Fähigkeiten zurückgreifen. Zudem kehren fordernde Bosskämpfe zurück, darunter auch eine direkte Konfrontation mit den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit.

Inhaltlich schlägt das Spiel ein düsteres neues Kapitel auf. Die Protagonistin findet sich gefangen zwischen den Reichen der Lebenden und der Toten wieder und versucht, das Jenseits zu erreichen. Auf diesem Weg wird sie mit zahlreichen Feinden konfrontiert, die direkt aus ihren eigenen, traumatischen Erinnerungen entspringen. Damit bleibt das Franchise seiner thematischen Linie rund um den Umgang mit Psychose und mentalen Kämpfen treu, bettet diese Elemente diesmal jedoch in ein mechanisch tieferes Gameplay-Gerüst ein, das sich stilistisch wieder stärker an früheren Ninja-Theory-Werken wie DmC: Devil May Cry oder Heavenly Sword orientiert.

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