Test - Silver Chains : Horror in der Geister-Villa

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Von Kommentieren
Greift zu, wenn...

… ihr von Horror gar nicht genug bekommen könnt.

Spart es euch, wenn...

… euch Jump Scares und auf Dauer eintönige Actionsequenzen nicht über schlechtes Spieldesign hinwegtäuschen.

Fazit

André Linken - Portraitvon André Linken
War das schon alles?

In den ersten Minuten war ich von Silver Chains äußerst angetan. Die Story weckte Interesse, für Gruselatmosphäre war gesorgt und ich hatte richtig Lust darauf, die Villa zu erkunden. Doch das anfängliche Gefühl der Euphorie verflog schon bald wieder und machte der Ernüchterung Platz. Mitunter ziemlich langweilige, wenn nicht sogar dämliche Design-Entscheidungen, der geringe Umfang und die große Story-Enttäuschung am Ende des Horror-Trips sind nur einige Gründe dafür.

Das ist umso ärgerlicher, da ich mir ziemlich sicher bin, dass Silver Chains ein deutlich besseres Spiel hätte werden können, wenn sich die Entwickler etwas mehr Zeit für den Feinschliff gelassen hätten. Wer partout jedes Horrorspiel gespielt haben will, kann es sich mal ansehen. Allen anderen raten wir vom Kauf ab.

>> Erschreckt euch! 9 Horror-Spiele, auf die wir uns freuen

Überblick

Pro

  • im Ansatz interessante Story
  • hübsch inszenierte Schauplätze
  • mitunter gruselige Stimmung

Contra

  • Story-Ende enttäuschend
  • wenig Interaktionsmöglichkeiten
  • nervige Design-Entscheidungen
  • stellenweise Performance-Probleme
  • geringer Umfang

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