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Preview - Bud Spencer & Terence Hill: Slaps and Beans : Vier Fäuste für ein kultiges Vergnügen

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Fazit

Denis Brown - Portraitvon Denis Brown
Guilty Pleasure

„Guilty Pleasure“ lautet die Bezeichnung für mittelmäßige bis schlechte Werke, die man aus gewissen subjektiven Beweggründen trotzdem saugeil findet. Nun, Slaps and Beans ist mit Sicherheit nicht schlecht und wird nach dem Ausbügeln der Bugs definitiv seine Fans finden. Aber es ist in meinen Augen ein typisches B-Werk, das ohne seine Hauptdarsteller unter dem Radar fliegen würde.

Die Ironie an der Sache liegt in dem Umstand, das dies exakt dem Niveau der typischen Buddy-und-Terence-Filme entspricht. Eine Gameplay-Perle mit hochtrabendem Spielablauf, AAA-Animationen und orchestralem Soundtrack wäre völlig am Ziel vorbeigeschossen. Es ist der unkomplizierte, infantile Charme, der den Kult ihrer Filme speist. Slaps and Beans schlägt exakt in dieselbe Kerbe und stellt somit eine perfekt Hommage dar. Ich bin überzeugt, dass Fans der beiden Kultdarsteller definitiv ihre Freude an Slaps And Beans haben werden – gewissen Schwächen zum Trotz.

Allein für die Mühe, Originalsoundeffekte und lizenzierte Filmmusik einzubinden, gebührt den Entwicklern Lob, denn solche Kleinigkeiten machen aus der mittelmäßigen Erfahrung eines einfachen Brawlers einen Fanservice, dem man mit einem großen Grinsen beiwohnt. Schnappt euch eine Pulle Bier und einen Kumpel, legt einen der alten Filme ein und spielt im Anschluss eine Runde Slaps and Beans im Couch-Koop. Das dürfte einem perfekten Männerabend verdächtig nahekommen. Ich hoffe inständig, dass Trinity Team unter Volldampf am Ausmerzen aller Bugs sitzt, denn von denen gibt es im Moment noch zu viele.

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