News - Subnautica 2 : Schlappe für Krafton, Ex-CEO wieder an Bord
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Der Konflikt rund um Subnautica 2 erreicht den nächsten Höhepunkt. Nachdem Publisher Krafton im vergangenen Jahr die Führung des Entwicklerstudios Unknown Worlds ausgetauscht hatte, hat nun ein Gericht eingegriffen. Laut Urteil wurde der damalige CEO ohne triftigen Grund entlassen und muss wieder eingesetzt werden.
Im Zentrum des Falls steht der frühere CEO Ted Gill, der im Zuge interner Umstrukturierungen seinen Posten verlor. Laut Gericht erfolgte diese Entscheidung ohne ausreichende Grundlage. Krafton habe gegen bestehende Vereinbarungen verstoßen, indem die Führungsebene ohne triftigen Grund entfernt wurde. In der Folge wird Gill nun wieder in seine Position eingesetzt und erhält damit erneut maßgeblichen Einfluss auf das Studio und die Entwicklung von Subnautica 2.
Das Urteil hat weitreichende Konsequenzen. Entscheidungen, die Krafton in der Zwischenzeit getroffen hat und die Gills Rolle betreffen, könnten nun rechtlich angreifbar sein. Damit steht auch ein Teil der bisherigen strategischen Ausrichtung für das Projekt zumindest indirekt zur Diskussion.
Der Konflikt zwischen Publisher und Studio schwelt bereits seit einiger Zeit. Krafton hatte die Umstrukturierung damals mit Qualitätsbedenken begründet und erklärt, man wolle die Entwicklung stabilisieren. Auf der anderen Seite standen Vorwürfe der ehemaligen Führung, wonach gezielt Verzögerungen herbeigeführt worden sein sollen. Hintergrund dieser Anschuldigungen waren mögliche Bonuszahlungen in dreistelliger Millionenhöhe, die an bestimmte wirtschaftliche Ziele geknüpft gewesen wären.
Mit dem aktuellen Urteil verschiebt sich das Kräfteverhältnis nun wieder zugunsten der ursprünglichen Studioleitung. Welche Auswirkungen das konkret auf die weitere Entwicklung von Subnautica 2 haben wird, ist allerdings noch unklar. Fest steht nur, dass das Projekt weiterhin von internen Spannungen begleitet wird und die öffentliche Aufmerksamkeit entsprechend hoch bleibt.

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