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Preview - Supreme Commander : Chris Taylor schlägt wieder zu.

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Nach annähernd zehn Jahren und ausgedehnten Ausflügen in Rollenspiel-Welten wurde es für Gas Powered Games um Altmeister Chris Taylor Zeit, mit ’Supreme Commander’ endlich wieder das ursprüngliche Fahrwasser anzusteuern. Wir konnten anhand einer Preview-Version einen ersten Blick auf das bereits viel beachtete neue Werk werfen.

Chris Taylors ’Total Annihilation’ konfrontierte den Spieler seinerzeit mit dem schrecklichen Szenario der totalen Auslöschung der menschlichen Spezies. In ’Supreme Commander’ dient abermals der Krieg als Fortsetzung einer gescheiterten Politik mit anderen Mitteln. Willkommen auf den Schlachtfeldern eines intergalaktischen Bürgerkriegs. Die Idee dazu schwirrte Taylor aber nach eigenen Angaben schon so lange im Kopf herum, seit es Gas Powered Games gibt. Der Spieler soll mit ’Supreme Commander’ darüber hinaus mit neuen Denkansätzen im Bereich der Echtzeitstrategie-Spiele in Berührung kommen, was bei der derzeit festgefahrenen Situation im Genre sehr zu begrüßen ist.

Dazu zählt hauptsächlich die Einführung einer strategischen Betrachtungsweise des Geschehens, die schnelle Entscheidungen auf globaler Ebene der gespielten Karte ermöglicht. Der Spieler selbst wird mit seiner eigenen Einheit im Mittelpunkt des Geschehens repräsentiert: dem Supreme Commander. Aber auch beim Kriegsmaterial sollen die so genannten experimentellen Einheiten neben den konventionellen und allseits bekannten Typen zu Land, Wasser und in der Luft für mehr Abwechslung sorgen. Doch wie sieht der Kampf der United Earth Federation, Aeon Illuminate und Cybran Nation beim derzeitigen Entwicklungsstand in der Praxis aus?

Globalisierung pur

Wem es in vergleichbaren Spielen stets an der Übersichtlichkeit gemangelt hat, der wird die strategische Ansicht in ’Supreme Commander’ begrüßen. Durch dieses Feature sind auch extremste Zoom-Stufen möglich. Ausgehend von einer sehr nah an das Sichtfeld herangeholten Einheit oder einem Gebäude, was den Bildschirm unter Umständen komplett ausfüllen kann, lässt sich per Mausrad bequem und stufenlos auch die andere Richtung ansteuern. Was man nun erblicken kann, ist nichts weniger als eine schematisierte Ansicht des gesamten Schlachtfeldes in Echtzeit. Der Hobby-General erkennt darauf anhand von Symbolen die Position seiner Einheiten und kann seine Angriffe auf die Stellungen des Gegners gezielter koordinieren. Radarstellungen geben zusätzliche Informationen. Gleichzeitige Angriffe verschiedener Verbände an unterschiedlichen Stellen werden durch die strategische Ansicht äußerst interessant. Diese Möglichkeit gibt aber außerdem noch einen guten Eindruck von den teilweise gewaltig großen Karten, auf denen gespielt wird.

Die Idee zu dieser großzügigen Zoom-Funktion, die man bereits in ähnlicher Weise schon in ’Black & White’ sehen konnte, trägt zudem Taylors eigenen Ansichten hinsichtlich der Strategie im Genre Rechnung. In der Tat werden die überdimensionierten Karten dazu führen, dass sich die Spieler genau überlegen müssen, welche teilweise sehr weit entfernten Ziele sie in Angriff nehmen wollen. Dadurch wird das Risiko erhöht, eigene Schwachstellen zeitweise gestatten zu müssen. Das oft vernachlässigte strategische Element könnte so der Taktik überlegen sein.

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