Preview - The Sinking City : Sherlock trifft Lovecraft

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Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Ein Adventure alter Machart

Der Einstieg ist sperrig und sogar etwas abschreckend, denn The Sinking City pfeift nahezu gänzlich auf moderne Spielelemente. Hier wird ein durch und durch klassisches Detektiv-Adventure geliefert, auf das ich mich erst einlassen muss. Nehme ich mir die Zeit, dann entfaltet das Suchen, Finden und Analysieren seinen Reiz. Ich muss nachdenken, mir Dinge merken und miteinander kombinieren, um hinter die Geheimnisse von Oakmont und seiner merkwürdigen Bewohner zu kommen. Entsprechend steht und fällt der Spielspaß bei The Sinking City mit meinem Vermögen oder Unvermögen, die gestellten Rätsel zu lösen.

Dass der Actionanteil gering ausfallen soll, gefällt mir sehr gut. Denn beim Anspielen machten gerade diese Passagen noch einen hölzernen Eindruck. Gleiches gilt für die Bildrate: Permanentes wie kräftiges Ruckeln begleitete praktisch jeden meiner Schritte. Daran muss noch gearbeitet werden, denn selbst bei einem ruhigen Spiel ist das auf Dauer störend. Ich drücke Entwickler Frogwares die Daumen, den Feinschliff bis zum Release am 28. Juni hinzubekommen. Geht alles gut, wird The Sinking City ein cleverer, stimmungsvoller Gegenpol zu den oftmals weichgespülten Titeln im Adventure-Genre – und das wäre mehr als willkommen!

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