Preview - Warsaw : Prädikat: Historisch wertvoll

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Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Eine komplexe Angelegenheit

Die knappe Stunde mit Warsaw reichte gerade, um an der Oberfläche der spielerischen Möglichkeiten zu kratzen. Die Kämpfe laufen auf unterschiedlichen Ebenen und mit verschiedenen Parametern ab, die ich erst einmal überblicken und verstehen muss. Warsaw legt mir zwar keine Steine in den Weg, versteckt seine Komplexität aber auch nicht. Basierend auf den ersten Eindrücken erwarte ich darum ein forderndes, strategisches Rollenspiel, das einige Stunden lang beschäftigen dürfte.

Alles wirkt wie aus einem ernsthaften, düsteren Comic entsprungen und generiert damit die nachdenklich machende Stimmung. Dazu trägt in besonderem Maße das Storytelling bei. Statt auf plakative Bilder und Meinungen zu setzen, unterlegen die Entwickler alles ausschließlich mit Fakten. Das dringt zu mir durch und weckt das Interesse, mich weitergehend mit dem Warschauer Aufstand zu beschäftigen. Offen bleibt vorerst, ob Warsaw auch in Deutschland Hakenkreuze und andere Symbole zeigen darf. Diese Entscheidung liegt bei der USK, doch aufgrund des realgeschichtlichen Inhalts des Spiels scheint eine Freigabe sehr wahrscheinlich.

>> Wolfenstein, USK und die Hakenkreuz-Debatte: Was ist jetzt eigentlich Sache? - Report

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