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News - World of Tanks : Inhabern droht Ärger seitens Russland

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Die russische Invasion in der Ukraine macht auch vor Spielen nicht halt. Angeblich will der russische Staat die Anteile der Wargaming-Eigentümer beschlagnahmen.

Dass Wargaming ein Herz für die Ukraine gezeigt hat, könnte nun den Eigentümern von Wargaming und Lesta Games zum finanziellen Verhängnis werden. Wie die (staatlich-)russische Nachrichtenagentur RIA.ru berichtet, dass der Generalstaatsanwalt die Anteile von Lesta-Besitzer Malik Khatazhaev und Wargaming-Besitzer Viktor Kisly beschlagnahmen will. Im Falle von Lesta Games scheint dies sogar schon geschehen sein.

Dass es derweil zwei Betreiber von World of Tanks gibt, scheint den Staatsanwalt dabei recht wenig zu interessieren. 2022 hatte sich Wargaming aufgrund der russischen Invasion komplett aus Russland zurückgezogen und die Geschäfte nebst Firmensitze an Lesta Games abgegeben, sodass es im Grunde nun zwei Versionen von World of Tanks gibt.

Wargaming wiederum hatte immer wieder mit Charity-Aktionen und In-Game-Aktionen auf den Konflikt aufmerksam gemacht und auch Geld für die Ukraine gesammelt, welches an zivile Hilfsorganisationen gegangen ist. Unter anderem wurden damit medizinische Hilfsgüter finanziert und sogar Mittel zum Kauf von Krankenwagen bereitgestellt.

Das scheint dem russischen Generalstaatsanwalt auf den Magen zu schlagen, der die beiden Unternehmen nun "extremistischer Aktivitäten" beschuldigt. Und es hindert ihn nicht daran, auch gegen Lesta Games auszuteilen, die mit den Aktionen nichts zu tun hatten. "Das Unternehmen hält sich voll und ganz an die Gesetze der Russischen Föderation und der Republik Belarus, sodass wir keinen Grund haben, Bedenken zu haben oder Infos zu verheimlichen", hieß es in einer Nachricht von Lesta Games auf Telegram. "Wir haben nichts verbrochen und haben nichts zu befürchten."

Wargaming indes hat mittlerweile seinen Firmensitz in Zypern. Dort hat auch Wargaming-Chef Victor Kislyi seinen Wohnsitz. Dürfte also für Russland eher schwierig werden, dessen Wargaming-Anteile einzusacken odder überhaupt gegen Wargaming vorzugehen.

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