Test - ATV Offroad Fury : ATV Offroad Fury

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Racing-Fans kommen mit der PS2 derzeit voll auf ihre Kosten. Nach spannenden Strassenrennen und realistischen Tuning-Eskapaden bei 'Gran Turismo 3' darf man nun in Sonys neuem Rennspiel 'ATV Offroad' auch mit Quads über Hügel rasen und das freie Gelände unsicher machen. Ob sich 'ATV Offroad' gegen die harte Rennkonkurrenz durchsetzen kann, erfahrt ihr in diesem Review.

ATV Offroad Fury
Vom actionreichen Intro ...

Mit ATVs über Hügel zu rasen dürfte wohl eher ein Nischensport sein. Trotzdem hat sich Sony entschlossen, PS2-Besitzern eine virtuelle Möglichkeit zu geben, genau dies zu tun. Dass 'ATV Offroad' nichts für Weicheier ist, zeigt sich bereits im Intro, wo man mit Szenen aus echten ATV-Rennen und fetziger Rockmusik auf das Spiel eingestimmt wird. Nach dem Intro findet man sich dann im Hauptenü wieder. Hier stehen verschiedene Modi wie das Training, der Freestyle-Wettkampf und die Profi-Karriere zur Auswahl.

Das Training bietet wie der Name schon sagt die Möglichkeit, sich in das Spiel einzuarbeiten und erste Erfahrungen mit dem gewöhnungsbedürftigen Handling der Quads zu sammeln. Ein wichtiger Aspekt dabei ist das Vorspannen der Federung vor einem Sprung, bei dem man durch rechtzeitiges Verlagern des Gewichts höher und weiter springen kann. Hinter dem Namen 'MAXXIS National' verbirgt sich die Möglichkeit, alle freigeschalteten Strecken in einem Zeit- oder Einzelrennen frei zu befahren. Allerdings finden sich hier nur die Outdoor-Kurse, während 'Stadion-Supercross' dasselbe mit den Stadion-Strecken bietet. Beim Freestyle-Wettkampf wird nicht Rennen gefahren, sondern ordentlich gepunktet. Ziel ist es, innerhalb von wahlweise 2 bis 20 Minuten möglichst viele Punkte durch das Ausführen von Tricks zu ergattern. Hierbei stehen fünf frei befahrbare Landschaften zur verfügung. Beim Querfeldein-Enduro werdet ihr, wie der Name schon sagt, quer durch die Gegend gehetzt. Für jede der fünf Landschaften stehen drei Checkpoint-Sets bereit, die dann abgefahren werden müssen.

ATV Offroad Fury
... ins actionreiche Spiel.

Im letzten und wohl wichtigsten Modus, der Profi-Karriere, müssen alle Strecken nacheinander beendet werden. Allerdings muss auch immer ein gewisser Rang erreicht werden. Welche Platzierung gefordert wird, hängt davon ab, wie ihr euch bisher geschlagen habt. Wer immer als erster durch's Ziel kommt, wird früher oder später nur noch dritter werden müssen, um weiterzukommen. Jede Strecke, die ihr im Profi-Karriere-Modus erreicht, wird automatisch freigeschaltet, so dass ihr sie auch in den anderen Modi benutzen könnt. Am Ende der Karriere erwarten euch auch noch eine zusätzliche ATV-Maschine. Bis ihr dieses aber euer eigen nenen könnt, kann so einige Zeit vergehen.

ATV Offroad Fury
Autsch!

Während dieser Zeit wird man bei 'ATV Offroad' aber zumindest grafisch sehr gut unterhalten. Obwohl alles dezent und zweckmässig gehalten ist, ist an den detaillierten ATVs, den realistischen Animationen der Fahrer und den immer überschaubaren Strecken nicht viel auszusetzen. Wie schon erwähnt glänzen die ATVs vorallem durch ihren Detailreichtum, dieser kommt gut in Kombination mit der realistischen Physik des Spiels zur Geltung, da die Federung auf die Belastung reagiert, indem sie nach gibt. Die Animationen der Fahrer kann sich, vorallem während Unfällen, wirklich sehen lassen. Ob der Fahrer nun bloss vom ATV fällt, oder ob er zusammen mit seinem Fahrzeug meterweit über die Strecke fliegt - nur selten passt die Animation nicht zur Situation. Auch die Strecken enttäuschen nicht, zwar sind die verwendeten Texturen für Objekte am Streckenrand teilweise sehr unscharf, doch die allgemeine Weitsicht und die realistisch anmutenden Bodentexturen können das wieder wett machen, zumal man sowieso nicht allzuviel Zeit haben wird, sich mit der Randbebauung zu beschäftigen. Dinge wie einzelne Gräser oder Blumen sucht man auf und um die Strecken von 'ATV Offroad' allerdings vergeblich, lediglich grössere Objekte wie Werbeschilder, Bäume und wegweisende Absperrungen sind zu finden. Die Framerate von ATV liegt immer in spielbaren Verhältnissen. Schade ist aber, dass man nur dann in den Genuss der möglichen 50 Einzelbilder pro Sekunde kommt, wenn man ganz alleine auf den Strecken unterwegs ist, dann kommen die einzelnen Animationen allerdings gleich noch besser zur Geltung.

 

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