Test - Conflict Zone : Conflict Zone

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Dass neben schlagkräftigen Waffen auch die Bevölkerung hinter einem Krieg stehen muss, war bereits im Vietnam- und Golfkrieg zu sehen. Während im ersten Beispiel niemand diesen Krieg mehr wollte, wussten die Generäle im Nahen Osten dieses Mal besser, wie sie die Massen zu ihren Gunsten beeinflussen mussten: Es galt nämlich in den Medien möglichst gut dazustehen.

Wie bereits erwähnt, geht es in 'Conflict Zone' einmal nicht darum, möglichst viele Ressourcen zu sammeln, um damit eine starke Armee aufzubauen. Entscheidend ist viel mehr eine gute Presse, die damit die Bevölkerung auch animiert, zusätzliche Mittel in die Waffenindustrie fliessen zu lassen. Und wie macht ihr das? Nun, ganz einfach: Ihr rettet mittels Helikopter Zivilisten aus den Krisenherden und versucht möglichst keine Unschuldige durch Waffeneinsatz zu töten.

Conflict Zone
Panzergefecht.

Hintergrundgeschichte
Das Spiel beginnt irgendwann im 21. Jahrhundert. Die Mehrheit der Staaten hat sich zum Internationalen Friedens-Corps (ICP) zusammengeschlossen, mit dem Ziel, den Weltfrieden zu erhalten und der Menschheit zu dienen. Natürlich sind davon nicht alle Nationen begeistert, schliesslich lässt sich mit dem Krieg viel Geld verdienen. Daher haben sich einige dieser Staaten zur terroristischen Vereinigung GHOST zusammengeschlossen und provozieren immer wieder Konflikte, um so die ökonomischen Interessen ihrer Mitgliedsländer durchzusetzen. Nun habt ihr die Wahl, auf welcher Seite ihr in die Schlacht ziehen wollt.

Gelungener Einstieg
Bevor ihr allerdings loslegt, empfiehlt sich zuerst das Tutorial zu absolvieren. In diesem lernt ihr nämlich, wie ihr mit den verschiedenen Kamera-Perspektiven richtig umgeht und somit den Überblick übers Gelände nicht allzu schnell verliert. Daneben wird euch auch gezeigt, wie ihr die verschiedenen Gebäude erstellt, wie ihr eure Truppen selektiert und lenkt, des weiteren werden euch noch alle Bau- und Kommando-Icons erklärt. Habt ihr diesen Lehrgang erfolgreich absolviert, kanns dann auch schon losgehen und der erste Auftrag wartet auf euch.

Conflict Zone
Die Ruhe vor dem Sturm.

Auf in den Kampf
Wie bei den meisten anderen Echtzeit-Strategie-Spielen auch, geht es erst einmal darum, eine Basis zu errichten und dort ordentlich Truppen und Fahrzeuge zu produzieren. Neben Infanteristen, Panzer und Artillerie produzieren unsere Fabriken zum Beispiel auch Hubschrauber, um aus der Luft angreifen zu können. Rohstoffe sammeln müsst ihr hier allerdings nicht. Finanziert wird das ganze von der jeweiligen Organisation, für die ihr in den Krieg zieht. Im Verlaufe des Spiels wird dann eure Macht stetig ausgebaut.

Conflict Zone
Kampf in der Wüste.

Als gänzlich neuer Aspekt dieses Genres wurden nun die Medien miteinbezogen. Diese sind ständig präsent und berichten aus den Krisengebieten. Diese spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle, da sich die öffentliche Meinung beeinflussen: Rettet ihr Flüchtlinge aus einem nahegelegenen Dorf, werden euch sofort wieder Mittel zur Verfügung gestellt. Verursacht ihr aber im Gegenzug durch einen Angriff Opfer unter der zivilen Bevölkerung, zieht das unweigerlich Verluste mit sich: Sinkt euer Sympathie-Prozentsatz auf einen niedrigen Wert, werden euch vom Kommando bestimmte Einheiten gestrichen, die einen hohen Technologiegrad haben. Erweist ihr euch allerdings als guter Feldherr, stehen euch auch High-Tech-Truppen zur Verfügung. Vorsichtig muss vor allem mit dem Hubschrauber vorgegangen werden, mit dem ihr die Zivilisten rettet: Wird dieser abgeschossen, wird euch dafür automatisch die Verantwortung zugeschoben. Während ihr auf der Seite der ICP Zivilisten rettet, bekehrt und rekrutiert ihr diese auf Seiten der GHOST. Dadurch erhaltet ihr einerseits kostenlose Soldaten und andererseits Verbündete in Zivilkleidung, mit denen ihr wunderbar die gegnerischen Basen ausspionieren könnt.

 

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