News - Electronic Arts : So will euch EA zu Mikrotransaktionen verführen

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    EA will die Spieler mit speziellen Gameplay-Mechniken dazu bewegen, einem Titel länger treu zu bleiben. Dabei wird es allem Anschein nach nicht fair zugehen ...

    Auf der World Wide Web Conference 2017 (3. - 7. April, Perth, Australien) stellten einige Mitarbeiter von Electronic Arts spezielle Systeme vor, die zur besseren Bindung der Spieler an die hauseigenen Titel sorgen sollen. Obwohl knapp ein Jahr alt, haben die Inhalte somit nichts von ihrer Aktualität verloren.

    Zum einen will EA mit einem sich dynamisch anpassenden Schwierigkeitsgrad dafür sorgen, dass jeder Spielertyp möglichst lange in einem Titel verweilt. Faktoren wie Frustration oder Langeweile sollen dadurch wegfallen. Dieses System sei bereits in verschiedenen, level-basierten EA-Titeln eingesetzt worden. Laut Auswertungen habe man dadurch eine um neun Prozent höhere Spielerbindung erreicht. Zugleich erwähnt man, dass sich dieses Prozedere weder positiv noch negativ auf Mikrotransaktionen ausgewirkt habe.

    Deutlich aggressiver geht das zweite genannte System vor. Engagement Optimized Matchmaking (EOMM) lässt die Spieler in Online-Modi entweder gegen schwächere oder stärkere Gegner antreten, jedoch nicht gegen gleich starke Kontrahenten. Das System wurde angeblich bereits mit Daten aus einem beliebten EA-Spiel simuliert: Herausgekommen sei eine deutlich höhere Spielerbindung als bei bisherigen Matchmaking-Systemen. Faire Paarungen wären demnach nicht der richtige Weg, um Spieler zum Weitermachen zu motivieren.

    Desweiteren heißt es in dem Schreiben, besagte Konzepte könnten auch auf andere Faktoren eines Spiels angewandt werden, darunter Mikrotransaktionen. Angesichts des Alters der Unterlagen ist es durchaus möglich, dass besagte intransparente Systeme bereits in EA-Spielen des vergangenen Jahres enthalten waren.

    Gameswelt News - Sendung vom 09.01.2018
    Gameswelt News vom 09.01.18: Assassin's Creed: Origins, Playstation VR, Playerunknown's Battlegrounds und Xbox One.

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