Test - Fast RMX : Wenn F-Zero und WipeOut miteinander Sex hätten

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Wer auf der Wii U bereits Fast Racing Neo gespielt hat, wird in Fast RMX nur wenige Neuerungen finden. Die erweiterte Version für die Switch beinhaltet alle 16 Basisstrecken des Hauptspiels sowie alle bisherigen DLC-Strecken. Sechs neue kommen nun hinzu. Obwohl man das vielleicht schon alles wusste, ist Fast RMX der heimliche Star des Switch-Launchs.

Das Hauptprinzip ist schnell erklärt: Ihr rast mit einem Höllenzahn über futuristische Rennstrecken, werdet mit elektronischer Musik beschallt und versucht, als Erster ins Ziel zu kommen. Überall auf der Rennstrecke finden sich Boost-Streifen, die euch beschleunigen. Der besondere Kniff: Je nachdem, ob diese Streifen blau oder orange sind, müsst ihr die sogenannte Phase eures Flitzers anpassen. Wer in Phase Orange über Blau fährt, kassiert eine ungewollte Abbremsung und andersherum ebenfalls.

Die Strecken zeichnen sich vor allem durch einen gewissen Grad von Chaos aus. Immer wieder gibt es waghalsige Sprünge, bei denen es eure Aufgabe ist, noch in der Luft die Lage eures Fahrzeugs anzupassen. Auf anderen Strecken düst ihr mit 600 km/h eine Stange hoch und dreht euch während der Fahrt wie an einer Spirale. Auf anderen Strecken gilt es, riesigen Rotorblättern auszuweichen, sonst ist euer Fahrzeug dahin.

Im Championship-Modus fangt ihr in der ersten von drei Geschwindigkeitsklassen an und schaltet Stück für Stück neue Strecken und Fahrzeuge frei. Obwohl die zwei Klassen darüber noch deutlich schneller sein sollen, ist der Unterschied nur marginal. Der Sprung von Subsonic auf Supersonic beispielsweise ist zwar spürbar, aber bei Weitem nicht so bemerkenswert wie bei den Genrekollegen WipeOut oder F-Zero, wo es erforderlich war, in schnelleren Klassen ganz neue Wege auf den einzelnen Strecken zu lernen.

Wer lieber gegen echte Spieler antritt, kann aus einer Reihe verschiedener Multiplayer-Modi wählen. Entweder ihr spielt mit bis zu vier Spielern an einer Konsole, mit bis zu zwei Spielern im Internet gegen sechs weitere Fahrer oder ihr verbindet bis zu acht Switch-Konsolen lokal miteinander. Im Online-Modus hatten wir bisher keine Probleme, einzig eine Option, mit Freunden zu spielen, fehlt aktuell noch. Die soll jedoch zusammen mit dem Zeitfahrmodus in naher Zukunft nachgeliefert werden.

Fast RMX - Gameplay Trailer
Fast RMX wird zum Launch der Switch erhältlich sein; hier gibt es Spielszenen aus dem Rennspiel.

Sowohl im Solo- als auch im Splitscreen-Modus mit zwei Spielern läuft Fast RMX flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 1080p. Erst bei drei Spielern oder mehr an einer Konsole kommt die Switch an ihre Grenzen. Unter 30 Bilder fällt die Framerate zwar nicht, jedoch wird die Grafik so herunterskaliert, dass stellenweise Pixel deutlich erkennbar sind. Das störte in den hitzigen Splitscreen-Partien mit vier Spielern jedoch so gut wie nicht.

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