Test - Fear Effect 2: Retro Helix : Fear Effect 2: Retro Helix

  • PSone
Von Kommentieren

Wir schreiben das Jahr 2028. Ein brutales Virus, EINDS (Envirommentally Induced Nucleotides Degeneration Syndrome) genannt, wird erstmals entdeckt. Dieses heimtückische Virus hemmt stark die Proteinsynthese des Menschen auf der DNA-Ebene und stoppt Transkription und Translation des DNA, wodurch die Reproduktion der menschlichen Zellen verhindert wird. Somit tötet EINDS nicht nur einzelne Menschen, sondern bedroht die gesamte Menschheit, da es die menschliche Evolution ausschaltet. Innerhalb von vier Jahren erkranken mehr als 700 Millionen Menschen an dieser tödlichen Krankheit. Infektionsursache oder gar ein Gegenmittel sind nicht bekannt - bis jetzt ...

Hana Tsu-Vachel, eine junge Berufskillerin, die von den Triaden ausgebildet wurde und sich nun freikaufen will, erhält von einem zwielichtigen Typen namens Jin einen Auftrag. Sie soll in einen großen Pharma-Komplex eindringen, verschiedene Daten finden und entschlüsseln, sich auf die gerade stattfindende Weihnachtsparty schleichen, dort Fingerabdrücke und ein Haar eines bestimmten Wissenschaftlers beschaffen und dessen DNA entziffern. Als ob das nicht schon genug Arbeit wäre, muß sich Hana auch noch selbst darum kümmern, heil mit allen gestohlenen Daten aus dem gut abgesicherten und von Wachen nur so wimmelnden Komplex zu fliehen.

Fear Effect 2: Retro Helix
Alptraumhafte Kreatur im Intro.

Zum Glück ist Hana aber nicht auf sich allein gestellt - sie wird von Rain Quin, eine intelligente junge Frau, begleitet. Hana hatte diese vor einiger Zeit bewußtlos aufgefunden und seitdem gepflegt. Rain selbst hat das Gedächtnis an ihre Vergangenheit verloren, fühlt sich aber zu ihrer Retterin hingezogen. Zusammen dringen sie zunächst vom Seeweg in die Kanalisation ein und bahnen ihren gefahrvollen Weg in das Gebäude.

Im Verlaufe des Spiels werdet ihr Royce Glas, einem Abtrünnigen der U.S. Army, der als Söldner seinen Lebensunterhalt verdient und Jakob 'Deke' Decourt kennen lernen. Letzterer ist ein brutaler Killer, der an EINDS erkrankt ist. Beide wurden unabhängig von einander und Hana beauftragt, verschiedene Gegenstände aufzutreiben. Später erfahrt ihr, dass diese Items zusammen mit den von Hana gestohlenen Sachen ein ultimatives Mittel gegen das tödliche Virus ergeben. Kein Wunder also, dass jeder dieser zwielichtigen Gestalten alle Teile für die Medizin besitzen will - außerdem sollte man die undurchsichtige Rolle von Rain Quin nicht außer Acht lassen ...

Fear Effect 2: Retro Helix
Hana ist kampfbereit.

Im ersten Teil des Spiels, also die Kanalisation und das Pharma-Gebäude, übernehmt ihr abwechselnd die Steuerung von Hana und Rain. Da die beiden Figuren die zu lösenden Aufgaben aufteilen, seid ihr meist auf euch alleine gestellt - kommt eine Spielfigur nicht mehr weiter, wechselt das Spiel zum anderen Charakter, der dann versucht, weiter zu kommen. Anfangs müßt ihr noch relativ einfache Rätsel im Stil 'Finde Schlüsselkarte A bei Gegner B und benutze sie an Tür C' lösen und euch mit mühsamen Robotern herumschlagen.

Bereits diese kleinen Gegner verhalten sich recht intelligent und können euch ordentlich einheizen. Wer nicht mit gezogenen Waffen herumläuft, sofort reagiert und mittels Ducken und Rollen ausweicht, sieht die Game Over-Sequenz noch deutlich mehr als das sonst schon der Fall ist.

Fear Effect 2: Retro Helix
Rain in einer mißlichen Lage.

Später begeben sich Hana, Deke, Rain und Royce nach Xi'an, das riesige Grab des ersten Kaisers von China ('Tomb Raider' läßt grüßen). Dort kämpft ihr euch zunächst durch Baracken und dringt dann in die Grabhöhlen ein, bis ihr schlußendlich im Grabtempel angelangt seid. Waren eure Gegner im ersten Abschnitt noch Dronen, Roboter und Wachen, wollen euch nun hier Zombies, Skelette, Kriegerstatuen und Geister den Garaus machen. Dazu kommen natürlich einige Rätsel. So fordert ein freundliches Gespenst als Gegenleistung zu seinen Items, dass ihr in der Vergangenheit kleine paranormale Kriminalfälle löst oder ihr müßt an einer anderen Stelle sogar ein rudimentäres, rundenbasiertes Strategie-Spiel gewinnen. Natürlich dürfen auch einige Hindernisse wie instabile Bodenplatten oder Spieße nicht fehlen, an denen ihr nur mit Geschick und gutem Reaktionsvermögen vorbei kommt.

Zum Schluß des Spiels muß Hana sogar noch auf die geheimnisvolle Insel Penglai Shan, wo sich die dunklen Geheimnisse um Rain endlich lichten ...

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel