Test - Formula One 2001 : Formula One 2001

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Die Saison 2001 ist noch nicht zu Ende, da kommt aus dem Hause Sony auch schon der erste Formel Eins-Titel, der mit den Daten der aktuellen Meisterschaft aufwarten kann. Somit kann jeder Rennfreak schon heute alle Rennen bestreiten und seinen persönlichen Favoriten zum Weltmeister machen oder wenigstens virtuell austesten, ob auch ein Aussenseiter eine Chance hätte.

Na ja, ganz aktuell sind die Daten nicht, schliesslich konnte niemand voraussehen, was sich im Rennstall von Jaguar abspielen wird ...
Davon abgesehen erstrahlen die blankpolierten und mit den diesjährigen Werbungen beklebten PS-Boliden in authentischem Glanz und entsprechen auch sonst den realen Vorgaben.

Formula One 2001
Ein Überschlag in der ersten Kurve.

Vom Einzelrennen bis zur Weltmeisterschaft
An Spielmodi wird das geboten, was auch die Rennspiel-Konkurrenz bereits im Angebot hat. Zu Beginn habt ihr die Wahl, ob ihr ein einzelnes Rennen bestreiten, euch in die Meisterschaft stürzen oder nur schnell eine Testfahrt oder ein "Schnelles Rennen" machen wollt. Kernstück ist wie immer die Weltmeisterschaft, bei der ihr in Form einer Prozentangabe wählen könnt, über wie viele Runden das Rennen jeweils gehen soll. Wie immer ist hier das ganze Rennwochenende inklusive des freien Trainings, der Qualifikation, dem Warm-Up und dem eigentlichen Rennen enthalten. Hier lassen sich dann auch Bonusbilder freischalten, sofern ihr es denn schafft, den Meisterschaftstitel zu holen und die Konkurrenz hinter euch zu lassen.

Formula One 2001
Der Zuschauer-Modus.

Neben dem Training eignen sich auch Testfahrten hervorragend dazu, die Einstellungen des Wagens und deren Auswirkungen auf das Fahrverhalten auszuprobieren. Wer es wiederum in einem normalen Weltmeisterschaftsrennen nie aufs Treppchen schafft, kann im 'schnellen Rennen' neben der Wahl des Teams, des Fahrers und der Strecke netterweise auch die Startposition wählen - damit sollte es auch Anfängern vergönnt sein, wenigstens zu Beginn eines Rennens vorne mitfahren können.

Natürlich darf auch das Zeitfahren nicht fehlen, in dem ihr versuchen könnt. die Bestzeit zu unterbieten. Ein interessantes Feature ist hier, dass sich bis zu 16 Fahrer (im 'Hot Seat'-Verfahren) untereinander messen können. Als Besonderheit könnt ihr in diesem Modus zusätzlich die 'Herausforderung' wählen, wobei es hier gilt, innerhalb dreier Runden auf der Strecke von Spa-Francorchamps eine möglichst gute Zeit hinzulegen. Danach wird ein Code generiert, der sich auf der offiziellen Spiele-Homepage eintragen lässt. Mit der Bestzeit lassen sich dann auch einige schöne Preise gewinnen ...

Formula One 2001
In der Boxengasse.

Fahrhilfen?
Rennspiel-Anfängern, die sich virtuell das erste Mal hinter das Lenkrad eines Formel Eins-Wagens klemmen, wird der Einstieg nicht gerade leicht gemacht: Traktionskontrolle, ABS, automatische Schaltung und visuelle Fahrhilfen helfen zwar, nicht in jeder Kurve von der Strecke zu fliegen - eine Lenkhilfe oder eine etwas ausgeklügeltere Bremshilfe sucht der verzweifelte Neuling jedoch vergebens. Bleibt wohl nichts anderes übrig, als kräftig zu üben und sich die einzelnen Strecken genau einzuprägen.
Daneben lassen sich allerdings allerlei Dinge ausschalten, so dass euch das Leben als Rennpilot doch etwas leichter gemacht wird: Wer gerne als Rüpel unterwegs ist oder die vielen Pferdchen unter der Haube noch nicht so sicher beherrschen kann, schaltet kurzerhand die Regeln und Flaggen, die Reifenabnutzung, den Treibstoffverbrauch und die Schäden aus. Mit diesen Einstellungen lässt es sich dann schon sehr viel gemütlicher durch die Kurven oder durchs Kiesbett rasen. Trotzdem bleibt das Fahrverhalten höchst anspruchsvoll - F1-Einsteiger sind da beispielsweise mit der PSone-Version von 'Formula One 2001' klar besser bedient.

 

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