Test - Monster Hunter: World : Vorab-Test nach den ersten 40 Stunden

  • PC
  • PS4
  • One
Von Kommentieren

Monster Hunter ist ein Phänomen, das sich schleichend im Laufe der letzten 14 Jahre entwickelt hat. Sowohl die Wertungen als auch die Verkaufszahlen kletterten mit jeder neuen Episode Stück für Stück nach oben. Die Serie ist besonders in Asien beliebt und heimst in Japan reihenweise Spiel-des-Jahres-Preise ein. Monster Hunter: World ist der erste Teil, der weltweit gleichzeitig erscheint und vor allem den Markt in Amerika und Europa erobern soll – was auch gelingen könnte, wenn die Spieler etwas Geduld mitbringen.

Neue, monströse Welt

Ihr seid auf Jagd und Abenteuer aus? Eure Gegner können gar nicht groß genug sein? Und euch reizen fremde, tropisch angehauchte Welten? Dann seid ihr in der fünften Flotte richtig aufgehoben!

Als einer von zahlreichen ausgewählten Topjägern reist ihr mit einem Schiff nach Astera und werdet noch während der Fahrt von einem Monster namens Zorah Magdaros angegriffen. Das riesige Biest aus Lavagestein und Magma gehört zur Ältestenwanderung, die sich wiederum alle zehn Jahre zur Neuen Welt begibt. Die fünfte Flotte soll jetzt endlich herausfinden: Warum, wieso und weshalb?

Die erste Begegnung mit Zorah Magdaros ist zugegebenermaßen ein etwas plumper dramaturgischer Kniff, um uns Spieler von Beginn an auf eine besonders epische Monsterjagd einzustimmen. Sobald ihr den geskripteten Vorfall überstanden und Astera sicher erreicht habt, wird Monster Hunter: World jedoch bedeutend bodenständiger.

Das grundlegende Konzept ist rasch erklärt: Ihr erhaltet fleißig neue Aufträge, in denen ihr in der Regel ein Monster jagen oder gefangen nehmen sollt. Die Geschichte nimmt dabei zunehmend eine Nebenrolle ein und dient letztlich nur als ein notdürftiger roter Faden, um sämtliche Areale des Spieles vorzustellen sowie ein Großteil aller Monster einzuführen. Das ist auch gut so, denn die Dialoge sind schwach geschrieben und arg auf Kindertauglichkeit zugeschnitten.

Gut gerüstet

Doch der Reihe nach: Zunächst müsst ihr euch für eine gescheite Ausrüstung entscheiden, wobei euch gleich zu Beginn des Spieles alle 14 verschiedenen Grundwaffentypen zur Verfügung stehen. Dazu zählen schwerfällige Großschwerter, flotte Doppelklingen oder ein simpler Bogen für den Fernkampf. Jeder Typ hat seine eigene Steuerungsfeinheiten und setzt andere Schwerpunkte, wie beispielsweise Angriffskombinationen, Kraftaufladen oder verschiedene Munitionsarten.

Besonders originell sind das Jagdhorn und die Insektenglefe: Ersteres gleicht einem Musikinstrument, das bei richtiger Benutzung unterstützende Statuseffekte beschwört. Letztere ist mit einem übergroßen Insekt verknüpft, das ihr eingeschränkt steuern könnt.

Habt ihr euch zudem in eine fesche Rüstung gezwängt, dann steht der Monsterjagd nichts mehr im Wege. Mit der Wahl des Auftrages fliegt ihr in eines der groß angelegten Areale und könnt in einem Lager erneut eure Ausrüstung wechseln oder eine kräftige Mahlzeit futtern, um einen Bonus für Angriff oder Abwehr zu erhalten.

Jedes Areal hat seine eigene Vegetation, die beispielsweise an einen Dschungel, eine Wüste oder einen Sumpf erinnert. Des Weiteren ist ein Areal in mehrere Gebiete unterteilt, die auf der Übersichtskarte praktischerweise durchnummeriert sind. Im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es keinerlei Ladebildschirme zwischen den Gebieten, weshalb Monster Hunter: World durchaus als ein Open-World-Spiel durchgeht.

Streng genommen sind die Areale gar nicht mal so riesig, aber dafür bemerkenswert verzweigt, weshalb ihr euch ohne die sogenannten Spähkäfer alle paar Meter verlaufen würdet. Sie aktivieren sich automatisch, sobald ihr irgendeine Spur eines Monster gefunden und untersucht habt. Daraufhin fliegen die Käfer voraus und klappern weitere Spuren ab. Am Ende führen sie euch zum zugehörigen Monster, das fortan in Form eines Symbols auf der Karte markiert wird.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel