Komplettlösung - Overwatch : Die Helden und ihre Fähigkeiten

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Die Supporter: Mei, Junkrat, Widowmaker, Torbjörn, Hanzo

Ein Team ist meistens nur so gut wie die darin geleistete Unterstützung. Was nützen Heiler, Tanks oder Schadensverursacher, wenn ihnen der Extraschub durch einen guten Supporter fehlt? Genau diese Rolle ist in Overwatch relativ gut bestückt, immerhin stehen gleich sechs Charaktere aus der Kategorie zur Auswahl, Es handelt sich dabei um Spezialisten, die bestimmte Nischen füllen, besondere Fähigkeiten auf das Schlachtfeld bringen oder auf andere Weise aus der Masse hervorstechen. Sie alle haben jedoch eines gemeinsam: Sie unterstützen ihre Team und sind aus einer ausgewogenen Gruppe eigentlich nicht wegzudenken. Wir stellen euch die Supporter-Helden jetzt mal etwas genauer vor.

Mei

Allgemeines und Fähigkeiten:

Schon das äußere Erscheinungsbild von Mei-Ling Zhou – kurz Mei – lässt erahnen, worin die Stärken der jungen Chinesin liegen. Sie beherrscht Frost sowie Eis nach Belieben und setzt es zu ihren Zwecken ein. Das zeigt sich schon bei ihrer Waffe – dem endothermischen Strahler. Dieser verschießt entweder auf kurze Distanz einen verlangsamenden Strahl oder auf mittlere Distanz kleine Eispartikel. Damit sie in heißen Gefechten nicht sofort untergeht, kann sich zudem mittels „Kryostase“ kurzzeitig mit einem Eisblock umgeben, der sie nicht nur schützt, sondern gleichzeitig auch heilt.

Allerdings kann sie sich in diesem Zustand nicht bewegen und keine Fähigkeiten einsetzen. Der „Eiswall“ ist besonders gut geeignet, um einen Schutz zwischen sich und die Gegner entstehen zu lassen. Alternativ kann sich Mei damit selbst oder einen Kameraden an höher gelegene Orte bringen – dabei muss jedoch das Timing stimmen. Auch ihre ultimative Fähigkeit „Blizzard“ ist ziemlich frostig. Eine Drohne lässt alle Gegner in ihrem Umkreis langsam einfrieren und verursacht gleichzeitig Schaden. Außerdem verlangsamt er die Bewegungen der Feinde, so dass sie nicht mehr so einfach fliehen können.

Taktik:

Schon beim Durchlesen ihrer Fähigkeiten wird schnell klar, was die Hauptaufgabe von Mei ist – Gegnerkontrolle. Sowohl mit ihrem Froststrahl als auch mit der ultimativen Fähigkeit „Blizzard“ kann sie Gegner sowohl verlangsamen als auch an Ort und Stelle festfrieren. Das ist dann der ideale Zeitpunkt für den Rest des Teams, um ihre volle Offensivkraft zu entfesseln. Allerdings müsst ihr mit Mei vorsichtig agieren, da ihre Fähigkeiten meistens auf den Nahkampf ausgelegt sind. Zwar habt ihr mit der „Kryostase“ einen halbwegs guten Schutz, doch der hält nun mal nicht ewig. Der Umgang mit dem Eiswall ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch die Fähigkeit bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Er dient zum Schutz, kann aber auch für besonders ausgeklügelte Teamaktionen verwendet werden – zum Beispiel um Gegner plötzlich von oben anzugreifen.

Junkrat

Allgemeines und Fähigkeiten:

Der eigentlich unter dem bürgerlichen Namen Jamison Fawkes, bekannte Junkrat ist ebenfalls ein Vertreter der Supporter-Klasse – und zwar ein extrem explosiver. Er zündelt gerne und freut sich, wenn es ordentlich kracht. Das zeigt auch schon seine Waffe – der Granatwerfer. Dessen Geschosse springen zunächst für kurze Zeit umher, detonieren aber umgehend, sobald sie einen Gegner treffen. Ebenfalls explosiv ist seine „ferngezündete Mine“. Diese legt er an einen Ort seiner Wahl und wird auf Knopfdruck gezündet, um Flächenschaden zu verursachen.

Die „Stahlfalle“ von Junkrat hat zwar nichts mit Feuer oder Detonationen zu tun, ist aber nicht minder effektiv. Sobald ein Gegner in diese Falle tritt, schnappt sie umbarmherzig zu und hält ihn für kurze Zeit an Ort und Stelle fest – neben dem verursachten Schaden natürlich. Die Falle eignet sich also hervorragend, um Gegner nicht nur dingfest zu machen, sondern in der Folge auch gebündelt anzugreifen. Die ultimative Fähigkeit hingegen ist wieder sehr explosiv. Junkrat lässt dabei einen „Kamikazereifenl“ los. Dabei handelt es sich um eine Art motorisierte Mine, die er auch aus großer Entfernung lenken und auf seine Feinde zusteuern kann. Einmal explodiert, richtet sie einen verheerenden Flächenschaden an. Junkrat ist sogar noch dann explosiv, wenn er stirbt. Dann hinterlässt er nämlich einige „Sprengteufel“ am Ort seines Ablebens, die nach seinem Tod für eine unliebsame Überraschung in den Reihen der Gegner sorgen.

Taktik:

Die Fähigkeiten von Junkrat schreien gerade zu, aus dem Hintergrund zu agieren. Sein Granatwerfer eignet sich hervorragend dafür, aus der Distanz anzugreifen – idealerweise sogar von einer erhöhten Position aus. Die Minen legt ihr am besten an stark frequentierte Durchgänge, so dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, mit ihnen auch tatsächlich einen Feind zu erwischen. Selbiges gilt auch für die Stahlfalle: Im Idealfall greift ihr nach deren Zuschnappen gebündelt mit euren Kameraden an. Übrigens: Die Mine kann nicht nur Gegner töten, sondern euch auch an höher gelegene Orte katapultieren. Einfach draufstellen und die Fernzündung aktivieren – schon geht es in luftige Höhen. Bevor ihr den Kamikazereifen auf die Reise schickt, solltet ihr euch zunächst an einen halbwegs sicheren Rückzugsort begeben, da ihr in der Zeit bis zur Detonation völlig wehrlos seid. Wenn ihr euch gerade in einer hektischen Massenschlacht befindet, lasst ihr den Reifen also lieber erst mal im Rucksack.

Widowmaker

Allgemeines und Fähigkeiten:

Amélie LaCroix alias Widowmaker ist quasi der Sniper in Overwatch – und gehört dennoch zu den Supportern. Das liegt vor allem an der Rollenverteilung, die etwas anders gelagert ist als in klassischen Shootern. Ihre primäre Waffe ist der „Witwenkuss“. Dabei handelt es sich prinzipiell um ein Scharfschützengewehr, mit dem Widowmaker ihre Feinde aus großer Entfernung erledigen kann. Sollte sie doch in den Nahkampf gezwungen werden, kann sie im alternativen Feuermodus vollautomatische Salven abgeben. Der „Spinnenfaden“ ist nichts anderes als ein Greifhaken, mit dessen Hilfe sich die elegante Französin entweder über Abgründe schwingen oder an höher gelegene Orte ziehen kann.

Gerade letzteres ist für einen Scharfschützen sehr wichtig, da er stets freie Sicht auf seine Ziele haben muss. Die „Gitmine“ ist hingegen etwas tückischer. Sollte ein Gegner auf sie treten oder in ihre direkte Nähe kommen, entfesselt sie eine Wolke aus Giftgas, die Schaden zufügt. Die Mine kann auch an Wänden angebracht werden. Die ultimative Fähigkeit von Widowmaker nennt sich „Infrasicht“ und erfüllt gleich mehrere Zwecke. Sie deckt die Wärmebilder aller Feinde auf, so dass Widowmaker sie auch durch Wände hindurch sehen kann – ideal um deren Aktionen vorauszuahnen. Außerdem gehen diese Wärembilder auch an alle ihre Teammitglieder, so dass diese ebenfalls die Aufenthaltsorte der Gegner erkennen können.

Taktik:

Prinzipiell spielt sich Widowmaker wie ein klassischer Sniper in anderen Shootern. Ihr solltet demnach immer Ausschau nach hoch gelegenen Plattformen, Türmen oder andere entlegene Orte haben, von denen aus ihr die Gegner in aller Ruhe ins Visier nehmen könnt. Um dorthin zu gelangen, nutzt ihr einfach den „Spinnenfaden“. Außerdem solltet ihr eure direkte Umgebung mit einer Spinnenmine sichern, um Angriffe aus dem Hinterhalt zumindest etwas einzudämmen. Ansonsten platziert ihr die Mine möglichst an stark frequentierte Durchgänge. Um eurem Team einen taktischen Vorteil zu verschaffen, nutzt ihr die Infrasicht am besten immer kurz vor einem koordinierten Gemeinschaftsangriff, um die Gegner schneller und vor allem gezielter ausschalten zu können. Ansonsten haltet ihr eurem Team aus sicherer Entfernung den Rücken frei, ohne dabei zu vergessen, den Standort immer wieder mal zu wechseln.

Torbjörn

Allgemeines und Fähigkeiten:

Der rustikale Schwede setzt auf technische Spielereien – immerhin ist er ein Waffenentwickler. Sein Kriegswerkzeug ist eine Bolzenkanone, die sowohl auf kurze als auch lange Distanz Projektile aus erhitzten Metall verschießt. Alternativ kann er jederzeit auf seinen Schmiedehammer wechseln, der für eine weitere Fähigkeit benötigt wird – den „Geschützturm“. Diesen stellt Torbjörn an eine Stelle seiner Wahl auf, woraufhin das Geschütz automatisch Feinde unter Beschuss nimmt.

Mit Ersatzteilen, die getötete Gegner hinterlassen, kann er das Geschütz sogar um mehrere Stufen aufwerten und somit einen weiteren Kanonenlauf sowie einen Raketenwerfer anzuflanschen. Dadurch wird der Turm natürlich noch sehr viel gefährlicher – der Zusammenbau benötigt jedoch etwas Zeit. Um die Kameraden zu stärken, verteilt Torbjörn zudem Rüstungspakete, die die Widerstandsfähigkeit erhöhen. Damit halten die Mitstreiter im Kampf mehr aus. Sobald er seine ultimative Fähigkeit „Geschmolzener Kern“ einsetzt, erhält der Zwerg für kurze Zeit eine stark verbesserte Rüstung und einen großen Vorrat an Ersatzteilen. Somit kann er den Geschützturm schneller aufbauen und verbessern. Außerdem feuert er in dieser Zeit deutlich fixer als im Normalzustand.

Taktik:

Torbjörn ist ganz klar ein Defensivspezialist. Zwar kann er mit seiner Bolzenkanone auch mal den ein oder anderen Angriff starten, doch seine Stärke liegt in der stationären Verteidigung. Errichtet die Geschütztürme möglichst an leicht verdeckten Standorten, von denen aus aber stets genügend Platz ist, um auf Gegner feuern zu können. Wenn ihr einen optimalen Platz gefunden habt, baut den Turm schnellstmöglich aus. Dabei müsst ihr jedoch auf eure Umgebung achten, da ihr während dieser Phase fast wehrlos und vor allem abgelenkt seid. Zudem solltet ihr eure Kameraden so oft wie möglich mit euren Rüstungspaketen bestücken. Die ultimative Fähigkeiten eignet sich übrigens ideal, um einen Geschützturm auch während eines prinzipiell hektischen Massengefechts schnell aufzubauen, um somit zusätzliche Feuerkraft für euer Team zu erlangen.

Bastion

Allgemeines und Fähigkeiten:

Der Belagerungsroboter E54 aka Bastion ist im Gegensatz zu den meisten anderen Helden kein humanoides Wesen. Vielmehr handelt es sich um ein wandelndes Abwehrgeschütz, das über eine enorme Feuerkraft verfügt. In seiner mobilen Form kann er mit einem Maschinengewehr kurze Salven abgeben, die auf mittlere Entfernung sehr effektiv sind. Auf Knopfdruck verwandelt sich Bastion zu einem stationären Geschütz, das sich um 360 Grad drehen und mit einer massiven Schnellfeuerkanone agiert. Besonders auf kurze und mittlere Distanz ist diese Kanone sehr tödlich. Dabei kann er sich jedoch nicht bewegen, was vor allem bei dynamischen Partien heikel werden kann.

Sollte er aber zu viel Schaden genommen haben, kann er sich per „Selbstreparatur“ selbst heilen – auf Kosten einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit. Ihr könnt diesen Vorgang jedoch zu jeder Zeit abbrechen. Bei seiner ultimativen Fähigkeit verwandelt sich Bastion für kurze Zeit in einen kleinen Panzer, der mächtige Geschosse abfeuert, die bei ihrer Detonation Flächenschaden verursachen. Gleichzeitig kann er sich auf seinen Ketten bewegen. Diese Form ist ideal, um große Gruppen auf einem engen Raum auszulöschen.

Taktik:

Mit Bastion eignet sich am besten ein sehr flexibler Spielstil. Ihr müsst stets abwägen, ob die mobile oder die stationäre Form gefragt ist. Bei Verteidigungsgefechten ist die stationäre Variante deutlich bevorzugt, wobei ihr darauf achten solltet, nicht auf auf völlig freien Feld und somit komplett ungeschützt zu stehen. Den Panzermodus aktiviert ihr am besten, wenn ihr eine gegnerische Gruppe auf relativ engem Raum bekämpfen müsst, da hierbei der Flächenschaden stärker zur Geltung kommt. Die Selbstreparatur gewährt euch etwas mehr Unabhängigkeit als viele andere Helden, doch auch hierfür solltet ihr am besten eine geschützte Ecke aufsuchen.

Hanzo

Allgemeines und Fähigkeiten:

Hanzo Shimada aus Japan wirkt wie ein edler Samuraikrieger aus längt vergessenen Zeiten. So ganz an den Haaren herbeigezogen ist dieser Vergleich nicht, denn vor allem die Beweglichkeit und Mobilität dieses Helden erinnert an die japanischen Kämpfer. Statt einer Feuerwaffe führt Hanzo einen Sturmbogen, der Pfeile verschießt. Die Feuerrate ist niedriger als bei anderen Helden, doch die Pfeile sind entsprechend tödlicher. Je länger ihr die Sehne des Bogens spannt, desto mehr Schaden verursacht der Pfeil. Zudem gibt es verschiedene Sorten von Geschossen.

Der „Sonarpfeil“ entfesselt ein kugelförmiges Sensorfeld. Gegner, die sich darin befinden, werden automatisch markiert und können fortan leichter aufgespürt werden. Damit sind Hinterhalte für den betroffenen Feind deutlich schwieriger auszuführen. Alternativ kann Hanzo auch einen „Streupfeil“ abschießen, der von Wänden und Objekten abprallt und in mehrere Teile aufbricht. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere Ziele mit einem einzelnen Schuss zu treffen. Außerdem kann er aufgrund seiner Wendigkeit kleinere Wände emporklettern und ist somit unglaublich mobil. Seine ultimative Fähigkeit ist bei den Feinden besonders gefürchtet. Der „Drachenschlag“ ruft einen Drachengeist hervor, der in Blickrichtung sämtliche Hindernisse durchschlägt und allen Feinden viel Schaden zufügt.

Taktik:

Hanzo ist quasi der Späher in Overwatch. Er kann einzelne oder mehrere Gegner markieren, so dass ihr deren Bewegungen besser erkennen und in die taktischen Planungen einfließen lassen könnt. Nutzt unbedingt seine Fähigkeit, an Wänden emporzuklettern, um blitzschnell auf höher gelegene Ebenen zu gelangen. Auf diese Weise könnt ihr beispielsweise auch eine sich sicher glaubende Widowmaker schnell ausschalten. Mit dem Streupfeil könnt ihr mit etwas Geschick um die Ecke schießen und mehrere Gegner auf einmal attackieren. Die ultimative Fähigkeit ist besonders in engen Räumen geeignet, in den sich mehrere Gegner aufhalten. Diese haben dann kaum eine Gelegenheit, dem Drachengeist zu entkommen und müssen enorm viel Schaden einstecken. Aber auch ein Schuss in die grobe Richtung einer Gruppe hilft oftmals viel.

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