Test - SWAT: Global Strike Team : SWAT: Global Strike Team

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Passend zur weltpolitischen Lage scheinen Games rund um den Antiterror-Kampf Hochkonjunktur zu haben. Nach Ubi Softs 'Rainbow Six 3' versucht sich nun auch Vivendi im Taktik-Shooter-Genre. Wir haben 'SWAT: Global Strike Team' für die Xbox unter die Lupe genommen und überprüft, welche Qualitäten der Action/Taktik-Mix hat.
 

Ab zum SWAT
Auch wenn der Titel des Spiels etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich bei 'SWAT: Global Strike Team' nicht um das lizenzierte Game zum aktuellen 'SWAT'-Kinostreifen. Die Thematik ist aber natürlich ähnlich - ihr übernehmt die Kontrolle einer Antiterror-Einheit und versucht fiese Terroristen dingfest zu machen sowie die Bevölkerung vor entsprechenden Gefahren zu bewahren. Die Story des Spiels ist zwar in der Zukunft angesiedelt, das Szenario wirkt aber sehr realistisch.

Im Jahre 2008 versuchen diverse kriminelle und terroristische Netzwerke mit Anschlägen gegen die Zivilbevölkerung die Demokratie zu erschüttern. Daraufhin wurde von den Führern der freien Welt der UN-Sicherheitsrat einberufen und beschlossen, dass eine globale Polizeiorganisation gegründet werden soll - die Geburtsstunde des SWAT: Global Strike Team. Die Organisation umfasst herausragende Polizisten, Elite-Militärangehörige und Sondereinsatzkommandos aus der ganzen Welt. Eine besonders schwere Aufgabe erwartet nun das SWAT. Zwei rivalisierende globale Verberecherbanden namens 'Omega-Kartell' und 'Flüsternde Drachen-Clan' bekriegen sich aufgrund einer neuen Droge - beide Banden wollen einen Stück vom lukrativen Kuchen abhaben. Attentate, Schießereien auf offener Straße, Explosionen und große Raubüberfälle häufen sich und das SWAT soll dies stoppen. Allerdings geraten die SWAT-Mitarbeiter und ihre Angehörigen schon bald selber auf die Abschussliste der Gegner...

Die Story klingt ziemlich spannend, leider steht sie allerdings stark im Hintergrund. Dies liegt daran, dass die Geschichte meist bloß kurz in den Missionsbriefings erwähnt wird - packende Story-Movies zwischen oder während den Einsätzen sind leider nicht vorhanden. Immerhin geht der Umfang des Spiels in Ordnung. In der Kampagne müsst ihr 21 Missionen absolvieren. Diese sind zwar recht kurz gehalten und teilweise umfassen drei Missionen eigentlich bloß einen (größeren) Einsatz, trotzdem dürftet ihr eine Weile beschäftigt sein. Ebenfalls praktisch, dass pro Level drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl stehen beziehungsweise freigeschaltet werden. Wer alle Boni finden will, muss die Missionen in allen Schwierigkeitsgraden und mit einer sehr guten Leistung schaffen. Ihr dürft die Missionen außerdem im 'Gegen die Uhr'-Modus angehen - hier habt ihr stets ein Zeitlimit im Nacken, das je nach eurer Leistung verkürzt oder verlängert wird. Eine Enttäuschung ist hingegen der Multiplayer-Part. Ihr dürft zwar die Missionen im Cooperative-Modus und in diversen Arealen Deathmatch-Fights bestreiten, allerdings können nur per Spliscreen bis zu vier Spieler loslegen - auf einen Online-Modus wurde verzichtet. Schade, hier hat man viel Potential verschenkt. 'SWAT' unterstützt zwar Xbox Live, dies beschränkt sich allerdings auf Downloads von neuen Multiplayer-Maps.

 

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