Preview - The Elder Scrolls 4: Oblivion : The Elder Scrolls 4: Oblivion

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Als vor einigen Monaten die ersten Bilder zu 'Oblivion' zu sehen waren, gab es erst mal staunende Augen, die noch etwas größer wurden, als die ersten Videos folgten. Bei unserem letzten Besuch bei 2K Games in München hatten wir nun endlich die Gelegenheit, das neue Meisterwerk in Sachen Rollenspiel ausgiebig anzuspielen. Und um es vorweg zu sagen: Es war nach fünf Stunden pausenlosem Zocken alles andere als einfach, sich vom Rechner wieder loszueisen.

Nach einem beeindruckenden Intro erwartet euch zunächst das Los eines jeden Rollenspielers: Die Wahl des Charakters. 'Oblivion' gibt euch hier viel Spielraum, insgesamt stehen zehn Rassen zur Verfügung, die jeweils bestimmte Vorzüge mit sich bringen. In guter alter Tradition zum Schnetzeln entschieden wir uns für einen Recken der Nord-Rasse, dessen Aussehen wir sogleich mit einer ganzen Latte Schiebereglern und Morphing-Funktionen unseren Vorlieben anpassen konnten.

Die ersten Schritte eines Helden

Sogleich finden wir uns dann im örtlichen Knast der Hauptstadt wieder. Doch anscheinend ist unser Glückstag, denn schon nach kurzer Wartezeit, in der wir die korrekte Physik, die tolle Ausleuchtung und die gelungenen Wandtexturen bewundern konnten, kriegen wir hohen Besuch. Emperor Uriel Septim selbst will sich nämlich begleitet von ein paar Wachen in Sicherheit bringen und ausgerechnet durch unsere Zelle führt sein Fluchtweg. Klar, dass wir uns den Weg durch den Fluchtunnel auch gleich selber zu Gemüte führen.

In den Gängen und Katakomben unter der Stadt haben wir dann auch gleich im Rahmen eines Quasi-Tutorials Gelegenheit, uns in ersten Kämpfen zu üben und schon einiges an Ausrüstung zu sammeln. Ein Skelett hier, eine Kiste da und zahllose Ratten dienen uns als erste Übungsobjekte für die große weite Welt. Das Kampfsystem selbst ist denkbar einfach gehalten. Linke Maustaste = Angriff, rechte Maustaste = Blocken, und damit das Ganze nicht zu simpel wird, schützt uns ein Ausdauer-Balken davor, wie ein Berserker auf die Maustaste zu hämmern.

Möglichkeiten ohne Ende

Einige interessante Dinge stolpern uns bereits hier über den Weg, oder besser gesagt: Wir stolpern drüber. So können mitunter Objekte aus der Spielumgebung genutzt werden, um Gegnern das Leben schwer zu machen. Ein Stapel Holzstämme kurz angeschubst und zwei Goblins klagen über Kopfschmerzen. Pflanzen können eingesammelt werden und mit Mörser und Stößel zu eigenen Tränken verarbeitet werden. Ausrüstung nutzt sich ab und kann mit einem Reparaturhammer wieder zurechtgezimmert werden. Dietriche sorgen bei verschlossenen Kisten mit unterschiedlich schweren Minispielen für Kopfzerbrechen, aber das kann auch per Knopfdruck automatisiert werden, kostet dann halt nur mehr Material.

Ein Blick ins Inventar fördert ein komplexes Interface zutage, das aber sehr einfach zu bedienen ist. Aufgebaut mit Registern und Sortiermöglichkeiten bleibt selbst das größte Inventar-Chaos noch übersichtlich und auch ein umfangreiches Quest-Journal mit Detailkarten und Übersichtskarten wird geboten. Ein Klick genügt, um einen Gegenstand auszurüsten oder zu benutzen, zudem können Zaubersprüche oder auch Waffen bequem auf Hotkeys gelegt werden. Das HUD selbst gibt sich hingegen sparsam, lediglich aktiver Spruch, Waffe sowie Gesundheit, magische Energie und Ausdauer werden angezeigt. Ein kleiner Kreis um den Cursor zeigt an, was der Gegner noch an Treffern verkraften kann. Gesteuert wird Shooter-typisch mit WASD und Mouselook.

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