Special - Super NES: 10 Gründe für den Kult : Warum es alle Konkurrenten aussticht

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    Retro überall: Nicht nur das längst ausverkaufte NES-Mini buhlte jüngst um die Gunst der Retrozocker, auch Minivarianten des Sega Mega Drive, Atari 2600 oder Commodore Amiga stehen in den Regalen. Und doch überflügelt der Hype rund um das Mini-Super-Nintendo alle Konkurrenten. Angesichts seiner historischen Stellung verwundert das kein Stück! Wir nennen euch die 10 wichtigsten Fakten rund um den Kult!

    Platz 10: Der erste Nachfolger-Hype

    Sowohl der Aufdruck auf den Mikrochips als auch Berichte damaliger Messen beweisen, dass das Super Nintendo (alias Super Famicom in Japan) anno 1989 längst fertiggestellt war. Doch trotz erstarkter Konkurrenz aus dem Hause Sega hatte es Nintendo mit der Veröffentlichung nicht besonders eilig.

    Die Gründe dafür sind mannigfaltig: Ein geplantes, aber letztendlich verworfenes CD-Laufwerk von Sony, die weltweite Veröffentlichung des Game Boy und der anhaltende Erfolg des NES in Amerika und Europa, den Nintendo nicht verfrüht torpedieren wollte, verzögerten den Release Richtung Ende 1990.

    Die Kombination der äußeren Umstände steckte jedoch die Luft in Brand. Wie würde Nintendo auf Segas Mega Drive reagieren? Die 16-Bit-Maschine brachte zwar wenig technische Innovation, war aber rechenstark. Wo würde Nintendos Gegenstück den Konkurrenten übertrumpfen? Würde der neue 16-Bitter ähnlich gute Spiele liefern wie das gefeierte NES? Und wann endlich würde es so weit sein?

    Mit der Veröffentlichung des Super Famicom im Dezember 1990 brachen alle Dämme. Einschlägige Zeitschriften brachen mit ihren Traditionen und druckten sogleich Importtests. Alle Welt importierte die kleine graue Kiste zu Wucherpreisen, obwohl zum Start nur zwei Spiele verfügbar waren, nämlich Super Mario World und F-Zero.

    Ob in den USA oder Europa: Wer sich für Videospiele interessierte, hatte plötzlich Nintendos neue Maschine auf dem Radar. Ein Hype wuchs an, der dem Sega Mega Drive bei der Einführung nicht vergönnt war. Mitunter, weil der Vorgänger mit dem Namen Master System in Europa nur mäßigen Erfolg feierte und das Mega Drive von den wenigsten als „Nachfolgerkonsole“ wahrgenommen wurde. Viele lernten Sega erst mit dem Mega Drive kennen – insbesondere in den USA.

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