Test - Wreckfest : Endlich ein würdiger FlatOut-Nachfolger?

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Greift zu, wenn...

… ihr mal wieder in einem actiongeladenen Arcade-Racer Gas geben wollt, der sich auf der Piste toll spielen lässt.

Spart es euch, wenn...

… ihr eine Rennsimulation erwartet, in der das perfekte Fahren der Ideallinie das oberste Gebot ist.

Fazit

Christian Kurowski - Portraitvon Christian Kurowski
Tolles Fahrgefühl, satte Rennaction, trockene Karriere

Wreckfest behalte ich schon seit einigen Jahren im Auge. Als großer Fan von Destruction Derby und FlatOut schaute ich regelmäßig in die Early-Access-Fassung. Mit der Veröffentlichung der Vollversion liefert Bugbear Entertainment nun ein im Fundament richtig gutes Rennspiel ab, das geradezu darum bettelt, die Karosserien der Fahrzeuge heftig zu verbeulen. Das überzeugende Fahrgefühl geht mit einem tollen Schadenssystem Hand in Hand, auch wenn Letzteres ab und zu mal übertreibt.

Nur die Karriere kommt etwas altbacken daher. Kurzweilige Stuntdisziplinen oder Rennveranstaltungen, die etwas abgedrehter ausfallen, hätten diesem Spielmodus richtig gutgetan. Vielleicht kommt da ja noch was. So verbringe ich meine Zeit bei Wreckfest am liebsten auf den Onlineservern. Zwar herrscht hier oft Chaos, aber das kommt mir bei diesem Rennspiel gerade recht! Hat sich das lange Warten also gelohnt? Für mich als alten Destruction-Derby-Veteranen auf jeden Fall.

Überblick

Pro

  • umfangreiches Schadensmodell ...
  • tolles Fahrgefühl
  • solide (optische) Tuningmöglichkeiten
  • gutes Streckendesign und schöne Arenen
  • amtlicher Fuhrpark
  • spaßige Onlinerennen
  • verdient Geld und Erfahrung im Multiplayer
  • zuschaltbare Fahrhilfen

Contra

  • ... das manchmal übertrieben absurde Verformungen zulässt
  • dröge Karriere
  • schwammige Tuningfeineinstellungen
  • Streckenauswahl könnte größer ausfallen
  • keine Stunt- oder Partymodi
  • Autos lassen sich nicht verkaufen

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