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Special - Assassin's Creed : Von Altair bis Bayek: Die ganze Assassin's-Creed-Geschichte erklärt

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Assassin's Creed Rogue

(2014: PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One / 2015: PC)

Hauptstory (Vergangenheit): Assassin’s Creed Rogue stellt das Verbindungsglied zwischen Assassin’s Creed 3 und Black Flag sowie den Abschluss der Nordamerika-Trilogie dar. Dementsprechend bereist ihr abermals Nordamerika, diesmal neben New York aber auch das Appalachian River Valley sowie den nordatlantischen Ozean zwischen Eis und Schnee. Zur Zeit des Siebenjährigen Krieges steuert ihr Shay Patrick Cormac, einen Assassinen, der an den Motiven seiner Bruderschaft zweifelt und schließlich zu den Templern überläuft, wo er Jagd auf seine ehemaligen Kameraden macht. In der Arktis stößt Shay am Ende der Hauptstory auf einen Tempel, der einen der mächtigen Edensplitter bewahrt. Rogue stellt zudem durch ein kleines Zusatzkapitel, in dem Shay den Assassinen Charles Dorian tötet, eine direkte Verbindung zu Assassin’s Creed Unity her.

Nebenstory (Jetztzeit): Wieder spielt ihr in der Jetztzeit in der Egoperspektive einen Abstergo-Mitarbeiter. Euer Auftrag ist es, Shays Erlebnisse nachzuverfolgen und auf diese Weise aufzuzeigen, dass die Assassinen eine Gefahr für die ganze Welt darstellen. Am Ende der Jetztzeit-Storyline könnt ihr euch den Templern entweder anschließen oder sterben.

Assassin's Creed: Rogue - Video Review
Fast zeitgleich mit AC: Unity erschienen, will sich Assassin's Creed: Rogue trotz Last-Gen-Technik im internen Zweikampf behaupten. Mit Erfolg?

Fazit: Ein weiteres Mal konnte man die Jetztzeit-Abschnitte in einem Assassin’s-Creed-Spiel getrost ignorieren. Dafür erwartete euch in der Hauptgeschichte ein interessanter und ausführlicher Blick auf die Seite der Templer – etwas, das bereits in Teil 3 mit Haytham Kenway kurz ausprobiert wurde und in Rogue nun ein ganzes Spiel füllte. Rogue orientierte sich spielerisch sehr nah an Black Flag und bot bis auf diverse Auseinandersetzungen mit Assassinen kaum Neues. Stattdessen konzentrierte sich Ubisoft hauptsächlich auf die Verbesserung der Black-Flag-Mechaniken, was Rogue eigentlich zum besseren Spiel macht, das jedoch im Schatten des Unity-Releases unterging.

Assassin's Creed Unity

(2014: PC, PS4, Xbox One)

Hauptstory (Vergangenheit): Mit dem Schauplatz zu Assassin’s Creed Unity erfüllte Ubisoft einen lange gehegten Fan-Wunsch: Im Paris des 18. Jahrhunderts begleitet ihr Arno Victor Dorian durch die Französische Revolution. Als Kind verlor er seinen Vater durch die Hand von Shay Patrick Cormac aus Assassin’s Creed Rogue. Daraufhin wird er von einem Templer adoptiert, obwohl dieser weiß, dass Arnos Vater ein Assassine war. Als Arnos Adoptivvater getötet wird, verdächtigt man Arno des Mordes. Um seine Unschuld zu beweisen sucht er die Unterstützung der Pariser Assassinen-Gilde, mit der er jedoch wegen seines Vorgehens mehrmals aneinandergerät. Gleichzeitig möchte Arno Frieden zwischen Assassinen und Templern schaffen, da seine Liebste, Elise, den Templern angehört. Elise stirbt im finalen Kampf des Spiels und Arno bleibt als Beschützer von Paris zurück. Sowohl im Hauptspiel als auch im DLC Dead Kings kommt Arno in Kontakt mit verschiedenen Eden-Artefakten, die jedoch in dieser Geschichte eine vergleichsweise kleine Rolle spielen, da kaum noch Bezug zur Jetztzeit genommen wird.

Nebenstory (Jetztzeit): In der Jetztzeit erfüllt ein namenloser Assassinen-Adept seinen Auftrag, durch Arnos Erinnerungen mehr über die Vorhaben der Templer herauszufinden. Diese Storyline verdient es nicht einmal mehr, Storyline genannt zu werden, da sie in Assassin’s Creed Unity mehr denn je wie von Ubisoft nicht mehr gewollter Ballast wirkt. Es findet keinerlei interessante Entwicklung statt und auch das Ende – in dem im Grunde nur noch berichtet wird, dass keine Gefahr seitens der Templer bezüglich Arnos Erlebnissen drohe – ist mehr als unbefriedigend.

Assassin's Creed: Unity - Video Review
Assassine Arno meuchelt sich durch die französische Revolution. Warum Assassin's Creed: Unity leider nicht der erhoffte Knaller ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Fazit: Die Jetztzeit-Abschnitte in Unity waren ein Witz, aber das Paris des 18. Jahrhunderts wusste mit seinen Menschenmassen und den prunkvollen Innenräumen zu überzeugen. Ebenso willkommen waren die Koop-Missionen und die überarbeitete Steuerung, die u.a. für mehr Kontrolle beim Klettern sorgte. Erstmals gab es in einem Assassin’s Creed zudem einen Skilltree. Leider enttäuschte Unity dennoch, was vor allem den vielen Bugs, der maßlos überladenen Karte sowie der erzwungenen und misslungenen Smartphone-App-Anbindung zu verdanken ist. Assassin’s Creed Unity machte aus dem Neustart der Reihe einen klaren Fehlstart.

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