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Preview - Auto Club Revolution : Autoliebhaber gesucht

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Treffpunkt für Rennfahrer

Wenn ihr euch entschieden habt, mal ein Rennen zu fahren, dann begebt ihr euch ins „Racer Hangout“. Einmal draufgeklickt, findet ihr euch in einem Chat-Raum wieder, in dem ihr euch mit Gleichgesinnten austauscht. Hier habt ihr die Wahl, ein eigenes Rennen zu starten, anderen Sitzungen beizutreten oder alleine beim Zeitfahren euer Können unter Beweis zu stellen.

Momentan sind drei Rennstrecken verfügbar. Neben den bekannten Kursen Silverstone und Circuit de Spa Francorchamps gibt es mit LA River eine rein fiktive Strecke mit langen Geraden, die grafisch durchaus überzeugen kann. Tägliche Herausforderungen belohnen euch bei Erfolg mit zusätzlich Erfahrungspunkten und speziellen Prämien. Viel Umfang ist das natürlich nicht, doch auch hier wollen die Entwicklern noch einiges nachreichen.

Rein ins Vergnügen

Habt ihr das Programm herunterladen und installiert, könnt ihr ein Rennen starten. Nach einer kurzen Ladepause geht es direkt an die Start- und Ziellinie. Schon nach wenigen Metern werdet ihr das realistische Fahrzeugverhalten deutlich zu spüren bekommen. Hier könnt ihr nicht mal eben locker flockig durch die Gegend cruisen, sondern müsst spielend mit Gas und Bremse umgehen, weswegen ein Controller eigentlich Pflicht ist und ein Lenkrad empfehlenswert.

Dennoch befindet sich der Titel noch nicht auf einer Stufe mit den Konkurrenten Gran Turismo oder Forza Motorsport. Man spürt zwar eindeutig das Gewicht der einzelnen Fahrzeuge, Polyphony Digitals Vorzeigerennsimulation geht beim Verhalten der Rennwagen jedoch tiefer ins Detail. Außerdem vermissen wir noch ein Schadensmodell. Optisch sowie spielerisch verändert sich an den Autos nach Karambolagen nichts. Doch auch das steht noch auf dem Plan der Entwickler.

Für ein kostenloses Rennspiel sieht Auto Club Revolution jedoch gut aus. Die Grafik ist schick, scharf und läuft flüssig über den Bildschirm. Jedoch macht es einen verdammt sterilen Eindruck. Die Autos sehen aus wie aus dem Ei gepellt und die Strecken wirken zu sauber, als würde zum ersten Mal ein Rennen darauf ausgetragen.

Fazit

Christian Kurowski - Portraitvon Christian Kurowski
Na, das nenne ich mal eine angenehme Überraschung. Auto Club Revolution macht nach den ersten Runden in der geschlossenen Beta einen guten Eindruck. Man merkt, dass die Entwickler nicht einfach einen schnelle Euro kassieren wollen, sondern mit der kostenlosen Rennsimulation ein Spiel anbieten, das Autofanatikern ein Lächeln ins Gesicht zaubern soll. Das sieht man schon an den lizenzierten Fahrzeugen, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, ohne dabei jedoch an Forza Motorsport 4 heranzukommen. Macht aber nichts. Dank des eigenen sozialen Netzwerks wird das Spiel eine enge Verbindung zu den Autoherstellern bieten. So könnt ihr dann zum Beispiel speziellen Gruppen der Manufakturen beitreten, die euch mit Neuigkeiten auf dem Laufenden halten und die neuesten Autos zum Testen anbieten. Ich freue mich darauf, denn dem PC fehlt eine umfangreiche Rennsimulation, die einerseits mehr Tiefgang bietet als ein Need For Speed, andererseits aber auf Realismus setzt, ohne sich dabei auf absolute Profis zu konzentrieren wie zum Beispiel rFactor.

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