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Test - Borderlands 3: Designer's Cut DLC : Der Auftakt zum zweiten Season Pass

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Nach den vier großen Story-DLCs hat Gearbox mittlerweile den Startschuss für den zweiten Season Pass von Borderlands 3 gegeben. Die erste Erweiterung mit dem ebenso simplen wie unspektakulären Namen Designer's Cut steht ab sofort zum Download bereit.

In den vergangenen Monaten servierten euch die Entwickler von Gearbox bereits mehrfach Nachschub für den abgedrehten Ego-Shooter Borderlands 3 in Form von vier großen Story-DLCs. Die führten euch unter anderem in ein mehr oder weniger verlassenes Casinos und in eine Westernstadt. Sie alle hatten eines gemeinsam: Neben neuen Regionen boten die Download-Erweiterungen allesamt auch eine in sich abgeschlossene Geschichte und mehrere Haupt- sowie Nebenquests geboten. Nicht alle dieser DLCs fielen berauschend aus, hatten jedoch zumindest inhaltlich einiges für ihr Geld zu bieten. Seltsamerweise rücken die Entwickler beim zweiten Season Pass von diesem Rezept ab und setzen fortan lieber auf Erweiterungen ohne Story – so auch beim vorliegenden Designer's Cut.

Neue Skills braucht das Land

Eine der größten Neuerungen dieses DLCs sind die Fertigkeitsbäume. Jede derzeit verfügbare Klasse von Borderlands 3 bekommt einen neuen Skilltree spendiert, der sowohl aktive als auch passive Fähigkeiten mit sich bringt. Auf diese Weise erweitern die Entwickler das Potenzial jedes Charakters und gewähren Freiraum für neue Experimente. Beispiele gefällig? Die Sirene Amara hat Zugriff auf den Skilltree namens „Erleuchtete Streitkraft“, bei dem sie unter anderem die „Phasenfackel“ auf ihre Gegner loslässt. Außerdem profitiert sie von passiven Fähigkeiten, die sie Elementarresistenzen ignorieren lassen und ihren Nahkampfschaden erhöhen. Der Bestienmeister FL4K hingegen darf künftig eine „Gravitationsfalle“ einsetzen, um seine Gegner für kurze Zeit zu betäuben. Hinzu kommen Verbesserungen der Schutzschilde und ein Lebensraub für seinen Begleiter. Moze ruft einen kleinen Metallbär zur Unterstützung herbei, während der Agent Zane mit einer mächtigen Schulterkanone in den Kampf ziehen darf.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es durchaus Spaß macht, mit den neuen Fertigkeiten der einzelnen Klassen zu experimentieren, da sie etwas frischen Wind ins mittlerweile etwas angestaubte Spielgeschehen bringen. Vor allem FL4K und Amara erhalten durch die neuen Skilltrees einen gehörigen Push und zieht gerne abermals mit ihnen in den Kampf.

  • Borderlands 3 - Screenshots - Bild 1
  • Borderlands 3 - Screenshots - Bild 2
  • Borderlands 3 - Screenshots - Bild 3
  • Borderlands 3 - Screenshots - Bild 4
  • Borderlands 3 - Screenshots - Bild 5
  • Borderlands 3 - Screenshots - Bild 6
  • Borderlands 3 - Screenshots - Bild 7
  • Borderlands 3 - Screenshots - Bild 8

Borderlands im Roguelike-Stil

Die zweite große Neuerungen im Designer's Cut ist der Modus „Plüller-Parade“, was eine ziemlich seltsame Übersetzung des Originals „Arms Race“ darstellt. Doch konzentrieren wir uns lieber auf den Inhalt, der ist zumindest auf den ersten Blick recht interessant. Bei diesem Spielmodus verschlägt es euch in einen Stormblind-Komplex, bei dem ihr gegen mehrere Wellen von Gegnern antreten müsst und es am Ende mit einem besonders zähen Boss zu tun bekommt. Klingt erstmal nicht sonderlich interessant? Hier kommt der Kniff: Ihr habt keinen Zugriff auf eure bisherige Ausrüstung, sondern müsst mit dem zurechtkommen, was ihr während beziehungsweise nach den Kämpfen als Loot findet. Das hat gleich zwei „Vorteile“, wenn man es denn so bezeichnen mag. Erstens spielt sich jede Partie ein wenig anders, da ihr ständig neue Waffen-Kombinationen findet und somit dazu gezwungen seid, euren Spielstil entsprechend eurer Funde anzupassen. Zweitens könnt ihr euch nicht mehr auf eine „Ich haue alles um“-Ausrüstung verlassen.

Hinzu kommt die Tatsache, dass ihr nach dem Ableben komplett von vorne beginnen müsst. Es gibt also eine Art Roguelike-Element in dem Spielmodus, das für zusätzliche Würze sorgt. Allerdings kommt nun ein großes Aber: Sehr viel Mühe haben sich die Entwickler nämlich nicht gegeben, um diesen im Ansatz so interessanten Modus wirklich gut zu präsentieren und auszureizen. Es wirkt alles etwas „dahingeklatscht“ und ziellos. Mit etwas mehr Liebe zum Detail und zur Ausarbeitung hätte das richtig gut werden können. Es gibt ja sogar einen Battle-Royale-Ansatz mit dem sich verkleinernden Ring. Doch auch das ist nicht mit letzter Konsequenz umgesetzt und wirkt ein wenig seelenlos.

Borderlands 3 - Designer's Cut: Arms Race Trailer

Der Trailer stellt den neuen Spielmodus "Arms Race" aus dem kommenden DLC Designer's Cut zu Borderlands 3.

Erschwerend kommt hinzu, dass es das eigentlich auch schon wieder war mit den neuen Inhalten, denn der Designer's Cut von Borderlands 3 hat nicht wirklich mehr zu bieten. Weder optisch noch akustisch gibt es einen Nachschlag.

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