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Test - Final Fantasy: Crystal Chronicles – Ring of Fates : Wird der zweite Versuch besser?

  • DS(i)
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Square-Enix sorgt zurzeit unentwegt für neue Spiele unter dem ’Final Fantasy’-Banner. Das neue DS-Abenteuer ist eine Fortsetzung der umstrittenen ’Crystal Chronicles’-Episode auf GameCube. Erfreulicherweise haben die Entwickler aus vergangenen Fehlern gelernt. Welche das sind und ob Handheld-Rollenspieler ein neues Must-Have erwartet, klärt das Review.

Der zerbrochene Krug

Man erinnere sich: Jahrelang war die 'Final Fantasy'-Reihe auf NES und Super NES eines der wichtigsten Zugpferde für die Nintendo-Konsolen - zumindest in Japan. Es kam deshalb einer Palastrevolution gleich, als Squaresoft sich entschied, das heiß erwartete 'Final Fantasy VII' nicht für Nintendo 64, sondern auf dem Konkurrenzsystem PSone zu veröffentlichen. Nach langer Eiszeit und viel zerbrochenem Geschirr zwischen Nintendo und Square sollte 'Final Fantasy: Crystal Chronicles' einen neuen Frühling einleiten: Der Titel erschien exklusiv auf Nintendos GameCube und setzte voll und ganz auf die Verbindung von GameCube und Game Boy Advance.

Die Folge: Das Abenteuer bestritt man am besten kooperativ mit drei Kumpels zusammen, wobei alle über einen GBA mit Kabel verfügen mussten. Nett formuliert könnte man diesen Schritt als "mutig" bezeichnen. Noch mutiger die Idee, dass ein Spieler immer einen magischen Krug mit sich herumschleppen musste. Durch dessen Schein blieben die Spieler stets nahe beieinander, der kampfunfähige Kübelschlepper hatte aber nicht gerade viel Spaß am Geschehen. Dies war im Nachhinein auch den Entwicklern klar, denn der Pott fehlt erfreulicherweise im Nachfolger namens 'Final Fantasy: Crystal Chronicles - Ring of Fates' komplett. Selbst der Schwerpunkt auf Multiplayer-Action ist geschwunden, auch wenn ihr nach wie vor zu viert loslegen dürft und im Kooperativmodus am meisten Spaß aufkommt.

'Zelda' lässt grüßen

Nach einem geradezu fulminanten minutenlangen Renderintro auf höchstem Niveau startet das Abenteuer mit den beiden Zwillingskindern Yuri und Chelinka. Sie haben magische Fähigkeiten, die sich während ihrer Reise langsam entfalten und sie zu Helden machen. Begleitet werden die beiden von der babyhaft wirkenden Alchemistin Meeth, weitere Jungspunde stoßen später dazu. Allgemein fällt auf, dass Figuren und Szenario des Spiels enorm japanisch-kindlich ausgefallen sind, was nicht jedermann schmeckt. Spielerisch ist 'Ring of Fates' weniger auffällig gestaltet, funktioniert aber gut. Ihr steuert jeweils einen Charakter in bester Action-Adventure-Manier à la 'The Legend of Zelda' durch die Ebenen und Dungeons. Auch das Kampfsystem funktioniert Action-mäßig in Echtzeit.

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