News - PlayStation 6 : Anzeichen für späteren Release verdichten sich weiter
- PS5
Die RAM-Krise wird womöglich wirklich für einen späteren Release der PlayStation 6 sorgen. Davon gehen nun scheinbar auch erste Unternehmen der Videospielbranche fernab von Sony aus.
Die Preis- und Versorgungskrise rund um Speichermodule - der KI-Entwicklung sei Dank - zieht weiter ihre Kreise und sorgt für explodierende Preise in der Technikbranche. Deshalb mehrten sich in den vergangenen Monaten bereits Berichte von Analysten und Insidern, wonach auch Sony darüber nachdenken soll, den geplanten Release der neuen PlayStation 6 zu verschieben. Entsprechende Hinweise scheinen sich zu mehren, denn mittlerweile scheinen auch erste Unternehmen der Spielebranche von eben jenem Schritt fest auszugehen.
Sony hat sich selbst weiter nicht öffentlich positioniert und keinen Release-Zeitraum für die PlayStation 6 genannt. Gemeinhin war davon ausgegangen worden, dass der ursprüngliche Plan einen frühesten Release in 2027 vorgesehen habe - doch der dürfte mutmaßlich ad acta gelegt worden sein.
Der Jahresbericht von Spiele-Publisher Embracer macht deutlich, dass man auch als aufgrund eigener Spiel-Releases betroffenes Unternehmen mittlerweile davon ausgeht, dass Sony die Konsole erst zeitverzögert und später auf den Markt bringen wird. Die entsprechenden Gerüchte greift man bei Embracer nun direkt auf und hat diese im eigenen Bericht niedergeschrieben und festgehalten, als es um die Zukunftsaussichten ging.
"Einige Analysten gehen davon aus, dass Sony eine Verschiebung des Debüts der nächsten PlayStation-Konsole von 2027 bis ins Jahr 2028 oder sogar 2029 in Betracht zieht", ist dort (übersetzt) zu lesen.
Entsprechende Spekulationen scheinen mittlerweile also immer weitere Kreise zu ziehen. Hintergrund dürfte demnach die Tatsache sein, dass die Kosten der PlayStation 6 ob der deutlich gestiegenen RAM-Preise mittlerweile extrem hoch sein dürften und Sony diese nicht 1:1 auf Endkunden umlegen kann und will. Schließlich war die Begeisterung unlängst schon nicht groß, als man die Preise für die bestehende Produktpalette erhöhen musste.

Kommentarezum Artikel