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Special - PlayStation VR : Alle wichtigen Spiele im Kurztest

  • PS4
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Playstation VR Worlds

Um einen umfassenden Eindruck davon zu erhalten, was alles mit PlayStation VR möglich ist, eignet sich die Sammlung PlayStation VR Worlds. Fünf verschiedene Tech-Demos vermitteln eine Ahnung von den Spielen, die uns möglicherweise in Zukunft für die Brille erwarten könnten. Besonders zwei Spiele stechen heraus. Ocean Descent schickt euch auf eine Tiefsee-Expedition, in der ihr in einem Käfig auf den Meeresboden hinabgelassen werdet. Ein Controller wird nicht benötigt, ihr schaut lediglich aus dem Käfig hinaus und betrachtet die Schönheiten der Tiefsee. Eine sehr eindrucksvolle, wenn auch kurze Demo.

In The London Heist geht ihr auf Ganoventour und erhaltet einen Eindruck davon, wie Shooter-Sequenzen in Zukunft in VR umgesetzt werden könnten. Vor allem mit den Move-Controllern ist die rund 30 Minuten lange Sequenz absolut abgefahren und sticht als Highlight der Sammlung heraus. Die restlichen Demos schicken euch ins All, lassen euch aus luftiger Höhe fallen und versetzen euch in einen Pong-Klon. Mit 40 Euro hat die Minispielsammlung leider einen sehr stolzen Preis.

Gesamteindruck: gut, jedoch sehr teuer

Headmaster

Simpel, aber lustig ist Headmaster. Eure Aufgabe ist es, in einer Trainingsanlage Fußbälle in ein Tor zu köpfen. Ein kleiner Trainingscomputer begleitet euch bei der Reise. Er gibt euch regelmäßig Tipps und versetzt euch Seitenhiebe, während ihr Bälle köpft. Während ihr am Anfang einfach nur das Tor treffen müsst, wird die Schwierigkeit mit der Zeit durch Zielscheiben, Torwartattrappen und andere Hindernisse erhöht.

Die Steuerung mit der Brille funktioniert unglaublich gut und sorgt dafür, dass man vom Ehrgeiz gepackt wird, seinen Highscore zu verbessern. Dazu gibt es viele kleine versteckte Geheimnisse, die sich freischalten lassen, wenn man den Blick auch mal vom Tor abwendet und sich in der Umgebung umschaut. Einzige Gefahr sind starke Kopf- und Nackenschmerzen, die man schnell bekommen kann, wenn man etwas zu sehr in seiner Rolle als Kopfball-Star aufgeht. Ein Spiel, das wir nicht ganz oben auf unserer Wanted-Liste stehen hatten, aber nach näherer Betrachtung durchaus empfehlen können.

Gesamteindruck: gut

 

Until Dawn: Rush of Blood

Nachdem sich Until Dawn als erfolgreiches Horrorspektakel etabliert hat, kann das Spin-off Rush of Blood leider nicht ganz mithalten. Euch erwartet keinerlei Handlung, sondern ein Railshooter, der in Form einer Gruselachterbahn umgesetzt wurde. Mit zwei Waffen in der Hand ballert ihr euch durch allerlei unheimliche Gestalten, die euch bereits im Hauptspiel Gänsehaut bereitet haben. Von Spinnen über tote Schweinehälften bis zu Clowns bedient der Shooter jedes Klischee, das man aus bekannten Horrorstreifen kennt.

Das Jumpscare-Fest hat seine Momente, wirkt aber nach kurzer Zeit sehr eintönig und hat keinen großen Wiederspielwert. Technisch funktioniert die Steuerung mit den Move-Controllern sehr gut, die Dualshock-Variante hingegen ist ein kleiner Reinfall. Da Rush of Blood der erste Railshooter für die PS VR ist, fasziniert das Prinzip durchaus eine Weile. Spätestens wenn noch mehr Railshooter für die Plattform erschienen sind, dürfte der Starttitel jedoch sehr schnell in Vergessenheit geraten. (Ausführlichen Until Dawn: Rush of Blood Test bei Gameswelt lesen.)

Gesamteindruck: okay

Batman: Arkham VR

Ihr seid Batman! Ihr schlüpft in die Rolle des dunklen Ritters und nutzt seine Gadgets, um euch auf die Suche nach Nightwing zu machen. Wie in den bekannten Arkham-Spielen schafft es Rocksteady, eine unfassbar dichte Atmosphäre aufzubauen und eine zwar kurze, aber durchgehend fesselnde Handlung zu erzählen. Gerade durch den Einsatz der Move-Controller erhaltet ihr ein Erlebnis, das aktuell auf der PS VR seinesgleichen sucht.

Leider könnt ihr euch in der Haut von Batman nicht frei bewegen und die Umwelt reagiert fast nie auf Aktionen, die außerhalb des geskripteten Ablaufs liegen. Davon abgesehen zeigt Arkham VR, wie unglaublich viel Atmosphäre ein Batman-Titel durch den Gebrauch der virtuellen Realität gewinnen kann. Ein absolutes Muss! (Ausführlichen Batman Arkham VR Test bei Gameswelt lesen.)

Gesamteindruck: sehr gut

Here they Lie

Wer sich die ultimative Portion Horror unter der PS VR geben will, sollte sich Here they Lie anschauen. Selten fühlte man sich in einem Gruselspiel so unwohl. Durch den Einsatz von geschickt platzierten Sound-Effekten wird das beklemmende Gefühl gekonnt auf die Spitze getrieben. Hier lässt sich erahnen, was Capcom mit Resident Evil 7 vorhaben könnte. Statt auf Splatter setzt Here they Lie auf Psychohorror, der euch auch noch nach dem Absetzen der Brille verfolgt.

Leider fehlt es etwas an spielerischer Tiefe. Nur selten gibt es Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt und es entsteht das Gefühl, die Handlung auf Schienen wahrzunehmen. Macht man einen Fehler, wirkt es zudem oft so, als ob es die Spielzeit künstlich in die Länge ziehen würde. Zudem beklagen sich viele Spieler über Motion Sickness während des Spielens. (Ausführlichen Here They Lie Test bei Gameswelt lesen.)

Gesamteindruck: okay

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