Sind sie zu stark, bist du zu altRollerdrome ist ein wahnsinnig unterhaltsamer Geschicklichkeitstest an der Grenze des Machbaren. Die Kombination aus Rollschuhsport und Ballerspiel verlangt krasse Reflexe sowie hohe Präzision, was mich so heftig unter Druck setzt, dass ich bei Erfolgen in Jubelstürme verfalle. Dank der ausgefeilten Steuerung und dem hohen, aber fein abgestimmten Schwierigkeitsgrad zweifelte ich selten an der Umsetzung der Spielidee, die Messlatte liegt allerdings verdammt hoch. Dass ich bei Call of Duty und Konsorten nicht mehr mit dem jungen Gemüse mithalten kann, ist klar, aber wenn ich Rollerdrome spiele, komme ich mir gelegentlich vor wie ein siebzigjähriger Opa mit den Reflexen einer Schlaftablette.
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Damit steht eines fest: Rollerdrome eignet sich nicht für eine schnelle Runde vor dem Schlafengehen. Entweder man ist voll bei der Sache oder man lässt es bleiben. Spätestens ab der Mitte des Spiels zählt jeder Augenblick. Das kann einige Durchschnittsspieler stark überfordern, daher hätte ich mir abseits ein paar zusätzlichen Arenendesigns gewünscht, die der Abwechslung dienen, oder einen alternativen Schwierigkeitsgrad für Einsteiger. Zuschaltbare Cheats helfen zwar beim Freispielen sämtlicher Arenen, vermindern aber jeglichen Reiz am Spielablauf, stellen also keine brauchbare Alternative dar. Solltet ihr euch wie junge Jedi oder angehende Ninja fühlen und eure Reflexe auf die Probe stellen wollen, dann ist Rollerdrome jeden Cent wert.
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