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Test - Tak: Die große Juju-Jagd : Tak: Die große Juju-Jagd

  • PS2
  • Xbox
  • GCN
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Aufgelockert wird das Ganze durch Reiteinlagen, wie etwa den Ritt auf einem Nashorn. Tak und Lok wären aber nicht zusammen unterwegs, wenn sie nicht gemeinsam bestimmte Rätsel lösen müssten. Ihr könnt jederzeit zwischen den beiden hin- und herwechseln, da jeder bestimmte Stärken wie auch Schwächen vorzuweisen hat. Tak kann zum Beispiel als Schamane zaubern, während Lok durch seine enorme Kraft schwere Felsbrocken tragen kann. Um bestimmte Rätsel zu lösen, müsst ihr also die Fähigkeiten der beiden Helden kombinieren. An einer Stelle versperrt ein Wassergraben den Weg des Duos. Da Lok Nichtschwimmer ist, muss Tak auf die andere Seite schwimmen und per Zauberstab eine Plattform ins Wasser zaubern. Auf der anderen Seite wartet ein Lastenzug, der auf eine höhere Ebene führt, sich partout aber nicht bewegen will. Schnell Lok auf einen Schalter gestellt, mit Tak auf die höhere Ebene gefahren und die Strickleiter für den Kollegen heruntergelassen. Simpel, für die kleineren Spieler aber sehr motivierend, da die Teamarbeit deutlich im Vordergrund steht. Euer CPU-Freund ist dabei gar nicht mal so dumm, er findet automatisch Wege und mischt bei den Kämpfen ordentlich mit. Das Herzstück des Spiels stellt somit der Kooperativmodus dar, in dem ihr zu zweit das gesamte Spiel bestreiten könnt. Toll: Einfach den zweiten Controller in die Konsole gestöpselt und schon kann sich während des laufenden Spiels der zweite Spieler einklinken. Der Bildschirm wird dann geteilt und ihr spielt ohne Abstriche zusammen weiter, was unglaublich viel Spaß macht.

Dschungel-Technik?

Den Cartoon-Spezialisten von Nickelodeon ist der herrliche Humor im Spiel zu verdanken. Bei den lustigen Zwischensequenzen bleibt kein Auge trocken, auch weil die deutsche Synchronisation sehr gut gelungen ist. Weniger gefallen hat uns dagegen die Technik, die sich seit dem Vorgänger eigentlich kaum geändert hat. Zwar ist das Spiel sehr farbenfroh, doch die Texturen wirken immer noch etwas unscharf und die teils auftretenden Clipping-Fehler hätte man ruhig beseitigen können. Alle drei Versionen sehen fast identisch aus, auf dem GameCube habt ihr dagegen deutlich kürzere Ladezeiten, während die Xbox-Variante einen Tick schärfer aussieht. Die musikalische Untermalung passt zum Spiel – fröhlich und nie nervig. Im Großen und Ganzen ist 'Tak: Die große Juju-Jagd' somit keine Revolution im Jump'n'Run-Genre geworden, setzt die Reihe aber konsequent fort. Vor allem der gelungene Koop-Modus hat es mir angetan, da die Teamarbeit gefördert wird.

Fazit

Jens Sobotta - Portraitvon Jens Sobotta
Eine konsequente Fortsetzung der Serie ohne große Revolutionen. Der Koop-Modus ist eine sehr spaßige Angelegenheit und lässt einen über die technischen Mängel sowie die fehlenden Neuerungen bei den Rätseln hinwegsehen. Wer die Vorgänger mochte oder aber ein humorvolles Jump'n'Run spielen will, macht mit 'Tak: Die große Juju-Jagd' nichts falsch, auch wenn man alles schon bei anderen Genrevertretern gesehen hat.

Überblick

Pro

  • leichter Einstieg
  • humorvolle Zwischensequenzen
  • gelungener Koop-Modus

Contra

  • kaum Neuerungen
  • grafisch wie der Vorgänger

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