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Test - Tales of Kenzera: Zau : Test: Ein Metroidvania der Emotionen

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Greift zu, wenn...

… euch Geschichte über Gameplay geht. 

Spart es euch, wenn...

… ihr ein spielerisch ausgereiftes Metroidvania erwartet.

Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Action-Abenteuer mit starker Story, aber zentralen spielerischen Schwächen

Tales of Kenzera ist für mich ein Wechselbad der Gefühle – durchaus passend, denn Titelheld Zau geht es ähnlich. So interessant der Masken-Ansatz bei den Kämpfen auch sein mag, die eigentliche Action spielt sich zu chaotisch und eintönig. Mehr als unterschiedlich große Arenen mit den stets gleichen Gegnern zu füllen, fiel Surgent Studios nicht ein. Dabei zeigen sie mit den Bossen, wie spannende und abwechslungsreiche Auseinandersetzungen aussehen können. Auch die verhältnismäßig anspruchsvollen Geschicklichkeitspassagen sind grundsätzlich gut, nur macht sich dabei zu häufig die träge Steuerung bemerkbar.

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Dem sehr durchwachsenen Spielablauf steht jedoch eine starke Geschichte gegenüber. Mit klarer Linie, viel Einfühlungsvermögen und glaubhaften Emotionen erzählt, nimmt sie mich auf eine Reise mit, die genug Platz für meine eigenen Gedanken und Gefühle rund um das Thema Vater-Sohn-Beziehung bietet. Einiges davon werde ich im Gedächtnis behalten. Aber ebenso bleiben die inhaltlichen Schwächen hängen, die mir einige Passagen richtig madig gemacht haben. Als Geschichte ist Tales of Kenzera absolut empfehlenswert, als Metroidvania dagegen nicht. Entscheidet für euch, was eine größere Rolle spielt.

Überblick

Pro

  • emotionale Geschichte als roter Faden
  • schöne Optik mit erzählerischem Charakter
  • erstklassige Sprecherinnen und Sprecher
  • einige fordernde Sprung- und Kletterpassagen

Contra

  • Kämpfe chaotisch und teils frustrierend
  • Spielelemente wiederholen sich
  • Welt bietet wenige Anreize zum Erkunden
  • einige Passagen gegen Ende wirken gestreckt

Awards

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