Test - Midnight Club 3: DUB Edition (PSP) : Midnight Club 3: DUB Edition (PSP)

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Wenige Monate nachdem ’Midnight Club 3: DUB Edition’ auf PS2 und Xbox begeistern konnte, folgt eine ambitionierte PSP-Umsetzung. Wir haben uns erneut hinter das Steuer der getunten Karossen gesetzt und sind durch San Diego, Detroit und Atlanta gerast.

Von groß zu klein

Dass die PlayStation Portable einiges auf dem Kasten hat, haben ja bereits diverse Titel bewiesen. Das Unterfangen von Rockstar San Diego ist trotzdem durchaus beachtlich: Das Team hat versucht, das aktuelle PS2- und Xbox-Rennspiel ’Midnight Club 3: DUB Edition’ mit so wenig Abstrichen wie möglich auf Sonys mobile Konsole umzusetzen. Kein leichtes Unterfangen, schließlich protzten bereits die Heimversionen mit großen und frei befahrbaren Städten, pfeilschneller Racing-Action und ansehnlichen Grafikeffekten. Tatsächlich hat die PSP dies auch alles zu bieten. Im Hauptmodus seid ihr ein Neuling, der sich als Rennfahrer in der Untergrund-Szene einen Namen machen will. Nach und nach fordert ihr andere Teams zu Rennen heraus oder nehmt an Turnieren teil. Beides bringt euch nicht nur neue Rennen, sondern auch reichlich Bargeld, mit dem ihr euren Schlitten verbessert oder gleich einen neuen Wagen kauft.

Stadtrundfahrt

Soweit nichts Spezielles. Das interessanteste Feature von ’Midnight Club 3: DUB Edition’ sind aber die drei Städte Atlanta, San Diego und Detroit, die als Streckenlieferanten herhalten. Ihr dürft diese frei erkunden und seid nicht an irgendwelche starren Streckenbegrenzungen gebunden. Das gilt sogar für die meisten Rennen. Oft müsst ihr schlicht bestimmte Wegpunkte nacheinander erreichen - wie ihr da hinkommt, ist euch überlassen. Natürlich gibt es meist bloß einen oder zwei Wege, die besonders sinnvoll sind. Aber ihr müsst zuweilen auch Rennen bestreiten, in denen bloß ein weit entferntes Ziel erreicht werden muss, sodass nicht nur ihr die freie Wahl für den Weg habt, sondern auch die Kontrahenten in alle Richtungen davonfahren. Überhaupt ist die Gegner-KI ganz ordentlich ausgefallen, zumal die CPU-Raser durchaus individuell fahren und auch mal rempeln. Das Gameplay von ’Midnight Club 3: DUB Edition’ geht eher in Richtung Arcade. Zwar steuern sich die Fahrzeuge durchaus realistisch und man muss bei engen Kurven gefühlvoll die Handbremse einsetzen, aber diverse Spezial-Funktionen und viel Bleifuß setzen eher auf unkomplizierten Spaß. Während der Rennen könnt ihr Turbos einsetzen oder beispielsweise seitwärts auf zwei Räder fahren oder in einem Zeitlupen-Modus um die Ecke donnern. Die Steuerung geht gut von der Hand, auch wenn ihr nicht mit dem Digi-Kreuz, sondern bloß mit dem Analogstick nach links oder rechts steuern dürft. Die Karossen wirken allerdings etwas träger als in der Heimversion.

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