Test - NBA Street : NBA Street

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Mit 'NBA Street' für PlayStation 2 steht nach dem hervorragenden 'SSX' nun ein weiterer Vertreter der neuen 'EA Sports Big'-Reihe in den Läden. Diese Serie verspricht pure Action und vor allem Fun. Dabei treten Lizenzen, Simulations-Aspekte und physikalische Gesetze in den Hintergrund - Arcade-Feeling pur. JSD hat sich auf gemacht, die Strassenplätze Amerikas zu erobern.

NBA Street
'NBA Street' - ein neuer Vertreter der EA-Big Serie.

Die Idee 'Streetball' als eine neue Form von Basketball aufzugreifen ist natürlich nicht neu. Bereits seit einiger Zeit enthält die PC- und PS2-Version von 'NBA Live' einen solchen Streetball-Modus. Dabei hiess es immer 1vs1 auf nur einen Korb und auch nur einem Hinterhof. In 'NBA Street' jedoch verschlägt es euch auf eine Unmenge an Streetball-Plätzen in ganz Amerika. Gespielt wird im 3vs3-Modus, wobei die Gegner neben bekannten Streetball-Persönlichkeiten auch berühmte Spieler aus der NBA darstellen. Die Jungs meinen alle, dass sie es richtig drauf haben - bis zur nächsten Niederlage. Spielerisch orientiert sich 'NBA Street' stark an dem Arcade-Klassiker 'NBA Jam' - schnelles, unkompliziertes Gameplay, rude Spielweise ohne Regeln und verrückte Dunks sind also an der Tagesordnung.

NBA Street
Diverse Streetball-Größen dürft ihr spielen.

Die Spielmodi
Auf den ersten Blick sieht die Auswahl ein wenig mau aus, denn gerade einmal zwei Spielmodi wurden ins Game gepackt. Hinzu kommt ein Tutorial, bei dem ihr zwölf Aufgaben meistern sollt. Sie führen euch perfekt in die Steuerung ein. Da 'NBA Street' jedoch in komplett englischer Sprache daherkommt, ist ein Blick ins deutsche Booklet durchaus angebracht - dazu aber später mehr. Die richtigen Spielmodi sind miteinander verknüpft - wenn ihr alle Geheimnisse des Titels entdecken wollt, dann werdet ihr zwischen den beiden Spielmodi hin- und her wechseln müssen. Der erste Spielmodus wird als 'City Circuit' bezeichnet. Ihr erstellt euch zunächst ein Profil und kreiert einen eigenen Spieler. Diesen dürft ihr einem vordefinierten Namen zuteilen und ein wenig in Sachen Body, Grösse, Gewicht und Skillpunkten verändern. Ihr dürft auch die Schuhe und die Klamotten des Spielers wählen. Am Anfang ist die Auswahl zwar schon umfangreich, aber weitere Skillpunkte, Klamotten, Schuhe und sogar Tattoos können noch freigespielt werden. Im 'City Circuit' stellt ihr ein Team aus drei Spielern auf die Beine und reist von Orten zu Orten, um dort andere Team, bestehend aus NBA-Spielern zu schlagen. Besiegt ihr die NBA-Teams, wartet meist noch ein weiteres Streetball-Team auf euch. Bezwingt ihr dieses ebenfalls, dann gehört die Stadt euch und ihr pendelt zur nächsten. Zwölf Plätze gibt es mindestens und geschenkt werden die euch jedenfalls keineswegs. Von Spiel zu Spiel steigt der Schwierigkeitsgrad stetig an. Da reichen die anfänglichen Skillpunkte eures Spielers, sowie der anfangs zur Verfügung stehenden Kameraden nicht weit. Daher erhaltet ihr für einen Sieg entweder einen neuen Spieler der gegnerischen Mannschaft oder Skillpunkte. Ihr steht also nach jedem Spiel vor der Qual der Wahl. Wenn ihr nur gegnerische Spieler nehmt, dann wird der eigene Charakter es nicht weit bringen. Anderseits reichen mit fortgeschrittenem Spiel die Skillpunkte nicht mehr aus um Schwächen der anderen Spieler auszugleichen. Also holt ihr euch die nötigen Skillpunkte im anderen Modus, genannt 'Hold the Court'. Hier wollt ihr einen Platz eurer Wahl gegen andere Teams verteidigen. Zur Auswahl stehen zunächst nur drei der Plätze - die anderen schaltet ihr ja bei der 'City Tour' nach und nach frei. Doch der Modus besitzt noch eine andere Funktion. Hier können zwei menschliche Spieler gegeneinander antreten, was in der 'City Tour' nicht möglich ist. Darüber hinaus werden neue Rekorde eurer Trickpunkte gespeichert und ihr könnt neue Items für euren Charakter Freispielen.

 

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