Test - Prince of Persia: The Two Thrones : Prince of Persia: The Two Thrones

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Der agile Blaublüter aus Persien kehrt wieder auf den Bildschirm zurück und steht vor dem wohl größten Abenteuer seines noch recht jungen Lebens. ‘Prince of Persia: The Two Thrones’ kombiniert die besten Elemente der beiden Vorgänger und bildet einen mehr als würdigen Abschluss der Action-Adventure-Trilogie. Was euch alles beim großen Finale erwartet, erfahrt ihr natürlich bei uns.

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Da soll noch mal einer sagen, das Leben eines Adeligen wäre erstrebenswert. Der Perserprinz würde die letzten Monate und Jahre seines Lebens sicherlich gerne vergessen. Nach den vergangenen Erlebnissen erhofft er sich endlich ein geruhsames Leben in seiner Heimatstadt Babylon. Mit seiner Gefährtin Kaileena an Bord schippert er in Richtung Hafen, nur um voller Entsetzen festzustellen, dass dieser in Schutt und Asche liegt und das geliebte Zuhause von den verhassten Sandkreaturen überrannt wurde. Zu allem Überfluss wird Kaileena auch noch verschleppt und der Prinz steht unbewaffnet auf den Trümmern der einst so stolzen Stadt. Von Wut und Rachegefühlen angetrieben macht er sich auf die Suche nach der entführten Dame und beginnt damit sein bisher größtes Abenteuer.

Einsatz in Babylon

Schon die Vorgeschichte, die übrigens in einem imposanten Render-Intro präsentiert wird, lässt erahnen, dass euch in ‘Prince of Persia: The Two Thrones’ einiges erwartet. Zu Beginn scheint sich jedoch nicht viel verändert zu haben. Nach wie vor steuert ihr den Prinzen in der Verfolgerperspektive durch die Gassen von Babylon. Da diese von Trümmern übersät sind, ist der direkte Weg meist versperrt. Nur gut, dass der Adelsmann ein hervorragender Athlet ist und seinen Körper bis hin zum letzten Muskel perfekt beherrscht. Mit akrobatischen Sprüngen überquert er Schluchten, flinke Spurts an der Wand entlang überwinden tiefe Abgründe und als Steilwandkletterer ist der Held bestens geeignet. Das ist auch bitter nötig, denn neben diesen Geschicklichkeitsakten gilt es auch, zahlreiche Fallensystem zu meistern, die schon den kleinsten Fehltritt bitter bestrafen.

Es dauert allerdings nicht lange, da steht der Prinz dem ersten Widersacher gegenüber und spätestens jetzt geht es richtig zur Sache. Glücklicherweise ist der Protagonist mittlerweile ein ebenso geübter wie geschickter Nahkämpfer, der mit seinen Klingen tödliche Hiebe austeilt. Neben dem Standardschlag hat unser tragischer Heroe jedoch noch ganz besondere Manöver auf dem Kasten. Von mächtigen Combo-Moves bis hin zu raffinierten Wandattacken reicht sein Repertoire und bringt so manches Sandwesen ins Schwitzen.

Schneller Tod

Bleiben wir doch noch kurz beim Kampf, denn dort findet ihr auch eine der wichtigsten Neuerungen des Spiels – den Speed-Kill. Gelangt ihr unbemerkt hinter oder über einen Gegner, blinkt das Bild kurz auf und ihr setzt mittels Knopfdruck den besagten Move an. Aufgepasst: Der Prinz setzt jetzt zu einer mehr oder weniger automatisch ablaufenden Folge von Schwerthieben an, die jedoch sofort unterbrochen wird, wenn ihr nicht im richtigen Augenblick die Taste drückt. Ein kurzes Aufleuchten der Waffe verrät euch den entscheidenden Moment. Der Vorteil des Speed-Kills liegt auf der Hand. Gelingt die Ausführung, sackt der Feind nach zwei Schlägen leblos zu Boden, was er ansonsten nur nach einem mühsamen Zweikampf getan hätte. Somit erhalten die Scharmützel in ‘The Two Thrones’ eine leicht taktisch angehauchte Note, da sich etwas Geduld oftmals mehr auszahlt als blindes Voranstürmen.

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