Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

Test - Avatar: Frontiers of Pandora : Test: Vielleicht wäre mehr Far Cry besser gewesen

  • PC
  • PS5
  • XSX
Von  |  |  | Kommentieren
Greift zu, wenn...

… ihr die Filmvorlage liebt und auf eigenständige Erkundung steht.

Spart es euch, wenn...

… Stealth so gar nicht euer Steckenpferd ist und Plattitüden euch in die Flucht schlagen.

Fazit

Dennis Hilla - Portraitvon Dennis Hilla
Kein Far Cry, kein eigenständiges Spiel, kein Meilenstein – aber auch kein Totalausfall

Mir machte es Avatar: Frontiers of Pandora wirklich nicht leicht. In meinen ersten Stunden faszinierte mich die Welt regelrecht, der Erkundungs-Modus entfaltete seine Wirkung und ich liebte es, mich zwischen den bunten Bäumen zu verlaufen. Hier noch eine neue Blume in einem Minispielchen pflücken, dort ein zugewachsenes Computer-Terminal mit meiner Hacking-Pistole untersuchen, um mehr über die finsteren Machenschaften der RDA zu erfahren. Das alles wirkte fast schon unverbraucht, spielte sich erstaunlich rund und war darum eine helle Freude.

Doch nach und nach merkte ich den Standard-Open-World-Kern unter der bunten Schale. Keine Sorge, die üblichen Ubisoft-Türme existieren nicht, dafür hapert es an anderer Stelle. Geht ihr keine Nebenmissionen an, seid ihr zu schlecht für die Hauptstory gerüstet. Simple Fetchquests reihen sich an fast schon Wimmelbild-artige Tatortuntersuchungen. Dazu erzählen die Na’Vi oftmals so stumpfe Geschichten, dass im Vergleich der vierjährige Neffe meines Mitbewohners mehr zu sagen hat.

>> Die besten Spiele des ersten Halbjahres 2023: Sechs Monate voller Highlights <<

Das klingt jetzt hart und nach einer absoluten Warnung, dem ist aber nicht so. Seht ihr über die Schwächen wie Pacing und Open-World-Zwänge hinweg und seid im besten Fall Fans der Vorlage, dann habt ihr sicherlich eure Freude mit Frontiers of Pandora. Denn der befürchtete Far-Cry-Klon ist das Spiel nicht geworden. Vielmehr erwartet euch ein eigenständiger Shooter, der durchaus ein paar frische Ideen einbringt und die Stimmung der Filme nahezu perfekt einfängt. Ob das letztlich gut oder schlecht ist, müsst ihr für euch entscheiden. Ich für meinen Teil hätte mir tatsächlich etwas mehr Nähe zu Far Cry gewünscht, vor allem hinsichtlich der Finesse und Abwechslung in den Kämpfen.

Überblick

Pro

  • bisweilen wunderschöne Panoramen
  • knackige Steuerung und gutes Waffenhandling
  • interessante Möglichkeiten im Skilltree
  • Stimmung der Filme wird perfekt eingefangen

Contra

  • Story mit bisweilen starken Pacing-Schwächen
  • repetitives Missionsdesign
  • Open World fällt im Vergleich mit anderen Spielen ab

Awards

  • Design
    • XSX
    • PS5
    • PC

Kommentarezum Artikel