News - Borderlands (Film) : Regisseur nennt seltsame Gründe für den Flop
Da gibt es keine Ausreden oder anderweitige Interpretationen: Der Borderlands-Film war ein riesiger Flop und wurde der Reihe auf keinen Fall gerecht. Die Gründe fallen vielfältig aus, doch der Regisseur Eli Roth hat jetzt ein paar interessante Argumente geliefert. Diese dürfte so manch einer unter euch nicht teilen.
Der Borderlands-Film fiel letztes Jahr nicht nur bei den Kritikern und Kritikerinnen ordentlich durch, auch kommerziell floppte der Streifen grandios. Um meinen Kollegen Basti aus seiner Review zum Borderlands-Film zu zitieren: "Schade, dass sich die Autoren, was die Dialoge und den Humor anbelangt, wohl nicht so sehr mit der Vorlage beschäftigten, wie es die Setdesigner und Kostümbildner getan haben. Wo das Drehbuch zu wünschen übrig lässt, hat das Design von Pandora und seiner Bewohner nämlich ein riesiges Lob verdient."
>> So lustig kann Borderlands sein: Die 10 witzigsten Easter Eggs in Borderlands 3 <<
Doch laut Eli Roth, dem Regisseur des Streifens, liegt der Misserfolg nicht am miesen Drehbuch oder mangelnder Schauspielkunst. Für ihn seien vielmehr Zoom und die Corona-Pandemie für die Probleme verantwortlich.
Zunächst habe er gar nicht bis zum Ende am Borderlands-Film mitgewirkt. Stattdessen übernahm Tim Miller (Deadpool) ab einem gewissen Punkt, weil Roth bereits an seinem nächsten Projekt arbeitete.
Das sorgte für einige Selbstzweifel: "Und ich weiß noch, dass ich dachte... Bin ich an dem Punkt meiner Karriere angelangt, an dem ich mich hinsetze, um meinen eigenen Film zu sehen, bei dem ich sage, dass ich ihn geschrieben und Regie geführt habe, und ich weiß wirklich nicht, was passieren wird?"
Die Umstände mit Lionsgate seien ebenfalls katastrophal gewesen. Aufgrund der Corona-Pandie musste man die Arbeitsabläufe gehörig umstellen: "Ich glaube, keiner von uns hat geahnt, wie kompliziert die Dinge mit Covid werden würden. Nicht nur in Bezug auf die Dreharbeiten, sondern auch auf die Nachdrehs, und man hat sechs Leute, die alle an verschiedenen Sets sind, und jedes dieser Sets wird geschlossen, weil die Städte geöffnet wurden, und jetzt gibt es einen Covid-Ausbruch, und es war einfach so."
"Wir konnten uns nicht zusammen in einem Raum vorbereiten, ich konnte nicht mit meinen Stuntleuten zusammen sein, ich konnte keine Vorbesichtigungen machen, alle waren über den ganzen Ort verteilt. Man kann einen Film dieses Ausmaßes nicht über Zoom vorbereiten, und ich glaube, wir dachten alle, wir könnten es schaffen, aber wir wurden ein bisschen in die Pfanne gehauen."

Kommentarezum Artikel