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News - Crimson Desert : Entwickler äußern sich zu KI-Vorwürfen

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Videospieler sind derzeit äußerst sensibel, wenn es um die Verwendung von generativer KI in Videospielen geht. Und so kommt auch Peary Abyss mit Crimson Desert nicht um einen Shitstorm herum, denn findige Spieler haben KI-Artworks in dem Open-World-Titel entdeckt. Seitens der Entwickler gibt es nun bereits eine Stellungnahme. 

Schon kurz nach dem Release von Crimson Desert kamen erste Vorwürfe und Belege auf, dass Pearl Abyss generative KI für Artworks verwendet hat und auch Übersetzungen via KI umgesetzt wurden. Ein Thema, bei dem Spielern aktuell gern der Hut hochgeht. Entsprechend gab es harsche Kritik am Spiel und den Entwicklern, die sich nun zu dem Thema geäußert haben. In einem Statement in den sozialen Medien heißt es:

"Wir möchten auf Fragen zum Einsatz von KI in Crimson Desert eingehen. Während der Entwicklung wurden im Rahmen früher Iterationsphasen einige visuelle 2D-Requisiten mithilfe experimenteller generativer KI-Tools erstellt. Diese Assets halfen uns, in den frühen Produktionsphasen schnell verschiedene Stimmungen und Atmosphären zu erproben. Es war jedoch stets unsere Absicht, solche Assets nach der endgültigen Überarbeitung und Überprüfung durch unsere Grafik- und Entwicklungsteams durch Inhalte zu ersetzen, die unseren Qualitätsstandards und unserer kreativen Ausrichtung entsprechen.

Aufgrund von Hinweisen aus unserer Community haben wir festgestellt, dass einige dieser Assets unbeabsichtigt in die finale Version gelangt sind. Dies entspricht nicht unseren internen Standards, und wir übernehmen die volle Verantwortung dafür.

Wir erkennen zudem an, dass wir unsere Nutzung von KI klar hätten offenlegen müssen. Obwohl diese Tools in erster Linie während der frühen Produktionsphase eingesetzt wurden, in der Erwartung, dass diese Assets vor der Veröffentlichung ersetzt würden, erkennen wir an, dass dies den Mangel an Transparenz nicht entschuldigt. Wir entschuldigen uns aufrichtig für diese Versäumnisse.

Wir führen derzeit eine umfassende Überprüfung aller In-Game-Assets durch und ergreifen Maßnahmen, um alle betroffenen Inhalte zu ersetzen. Aktualisierte Assets werden in kommenden Patches bereitgestellt. Parallel dazu überprüfen und stärken wir unsere internen Prozesse, um künftig mehr Transparenz und Konsistenz in der Kommunikation mit den Spielern zu gewährleisten."

Pearl Abyss wäre nicht der erste Entwickler, dem KI-generierte Placeholder durchrutschen. Bleibt zu hoffen, dass die KI-Reste in Crimson Desert schnell entfernt werden und Entwickler stärker darauf achten, dass derartige Überreste nicht in finalen Spielen auftauchen. 

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