News - Helldivers 2 : Charity-Idee eskaliert mit Doxxing und Todesdrohungen
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Eigentlich sollte alles mit einer harmlosen Community-Aktion beginnen. Ein Spieler bot an, 1.000 Dollar an eine Wohltätigkeitsorganisation zu spenden, wenn Entwickler von Helldivers 2 eine besonders schwere Herausforderung im Spiel meistern. Doch was als freundlicher Wettbewerb gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem handfesten Community-Drama, das schließlich sogar Drohungen und Doxxing nach sich zog.
Die sogenannte Dev-D10-Challenge entstand auf Reddit. Ein Spieler forderte die Entwickler dazu auf, eine komplette Operation auf dem Planeten Oshaune auf Schwierigkeitsstufe 10 zu absolvieren, der höchsten Schwierigkeit im Spiel. Als Belohnung versprach er eine Spende von 1.000 Dollar an eine Wohltätigkeitsorganisation nach Wahl des Studios. Kurz darauf griffen weitere Community-Mitglieder die Idee auf und erhöhten die mögliche Spendensumme sogar noch.
Auch Arrowhead-CEO Shams Jorjani zeigte Interesse an der Herausforderung und tauschte sich mit Spielern über mögliche Ausrüstung und Strategien aus. Parallel dazu entbrannte in Teilen der Community jedoch eine hitzige Diskussion über Sinn und Hintergrund der Challenge. In der Folge wurde der ursprüngliche Initiator der Aktion Ziel massiver Anfeindungen. Berichten zufolge erhielt er zahlreiche Hassnachrichten und sogar Todesdrohungen. Zudem sollen persönliche Informationen veröffentlicht worden sein, wodurch auch sein Arbeitsplatz und eine Organisation, bei der er freiwillig arbeitet, in die Situation hineingezogen wurden.
Die Situation eskalierte so weit, dass der Spieler die Aktion schließlich abbrach und sich aus der Community zurückzog. Daraufhin veröffentlichten Entwickler Arrowhead Game Studios und Publisher Sony eine gemeinsame Stellungnahme. Darin betonen beide Unternehmen, dass Gewaltandrohungen, Belästigung oder Doxxing in keiner Form toleriert werden. Gleichzeitig rufen sie die Community dazu auf, respektvoll miteinander umzugehen und Diskussionen konstruktiv zu führen.
Laut der Stellungnahme beobachten die Verantwortlichen die Situation weiterhin gemeinsam mit ihren Partnern. Gleichzeitig erinnert das Studio seine Community daran, dass hinter jedem Account echte Menschen stehen und dass ein respektvoller Umgang die Grundlage jeder Spielergemeinschaft sein sollte. Die Community (also der Teil mit regulär funktionierendem Hirn) hofft derweil, dass die Verantwortlichen für die Drohungen ausfindig gemacht werden.


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