Preview - Little Nightmares 3 : Angespielt: Koop, Rätsel und ganz viel Grusel
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Mit Little Nightmares 3 kehrt der kleine Videospiel-Albtraum zurück – diesmal allerdings unter der kreativen Verantwortung von Supermassive Games und mit Koop-Funktionalität. Wir konnten den Grusel-Plattformer bereits zwei Stunden antesten und verraten, wieso wir uns schon jetzt auf dunkle Herbstabende in der Spirale freuen!
Der Weg von Little Nightmares ist inzwischen fast so verworren wie die Reise seiner eigenen Helden in der Spirale. Die ersten beiden Teile erschienen noch unter der kreativen Führung von Tarsier Studios. Als jedoch die Embracer Group 2019 das schwedische Entwicklerteam übernahm, war Schluss mit den kleinen Albträumen. Die Lizenz an dem gruseligen Puzzler-Plattformer blieb nämlich bei Bandai Namco.
Für den am 10. Oktober erscheinenden dritten Teil zeichnet nun Supermassive Games verantwortlich. Das britische Entwicklerstudio ist bekannt für seine interaktiven Horrorfilme wie Until Dawn, der Dark Pictures Anthology oder The Quarry. Man kennt sich dort also mit wohligem Grusel aus. Aber kann Supermassive Games auch Gameplay? Kann Supermassive Games auch Little Nightmares?
Kinder auf der Flucht
Little Nightmares 3 entführt euch einmal mehr in die mysteriös-düstere Zwischenwelt der Spirale. Eure Aufgabe besteht schlicht darin, die beiden Hauptcharaktere Low und Alone zurück nach Hause zu bringen. Denn in der Spirale treiben garstige Kreaturen ihr Unwesen, die kleine Kinder nur allzu gerne quälen, essen und ermorden.
Kurzum: Die Spirale ist der letzte Ort, an dem man sein möchte. Wie sich Low und Alone treffen und was ihre Hintergründe sind, ist unklar. Auch Little Nightmares 3 kommt offenbar ohne ausführliche Dialoge aus, sondern erzählt die Geschichte in erster Linie durch die Umgebung und die Geschehnisse selbst.
Beide Charaktere können einzelne Gegenstände tragen, führen aber jeweils auch ein Werkzeug mit. Der kleine Low greift zu Pfeil und Bogen. Damit wehrt er aufdringliche Feinde ab, kann aber auch Gegenstände oder Schalter abschießen. Alone auf der anderen Seite hatte auf dem Jahrmarkt eher destruktive Aufgaben. Mit ihrem Schraubenschlüssel durchbricht sie dünne Holzfassaden und schafft so Fluchtwege. In früheren Anspielrunden nutzte sie den Metallhelfer auch als Kurbelersatz.
Ähnlich wie schon seine Vorgänger spielt auch Little Nightmares 3 mit Grusel-Motiven und der schieren Groteske des menschlichen Daseins. Freut euch also auf fies deformierte Gestalten, reichlich Body-Horror und viele kleine und große Schockmomente. Das Spiel sieht dabei allerdings klasse aus und wartet gerade beim Einsatz der Taschenlampen mit tollen Lichteffekten auf. Ja, auch Little Nightmares 3 wird richtig ekelig und beklemmend.
Alles wie immer
Im Gegensatz zum ärgsten Konkurrenten Reanimal der ursprünglichen Little-Nightmares-Entwickler Tarsier gibt es in Little Nightmares 3 keinen lokalen Koop-Modus. Im Sinne eines besseren Erlebnisses verzichtet man auf den direkten Kontakt zwischen den Spielern und trennt sie zumindest räumlich voneinander. Allerdings können wir das Abenteuer auch ganz allein bestreiten. Dann übernimmt nämlich die KI einen der beiden Charaktere und unterstützt uns beim Lösen der Rätsel.
Wie schon bei den Vorgängern sollte auch von Little Nightmares 3 niemand einen griffig-schnellen Plattformer wie Astro Bot erwarten. Low und Alone sind Kinder und keine Akrobaten. Deshalb bleibt die Steuerung auch ein wenig langsamer und schwerfälliger. Zwar können die beiden sprinten, springen und klettern, jedoch ist das alles mit einer sichtbaren Kraftanstrengung verbunden, die gerade bei den eingestreuten Fluchtsequenzen für Nervenkitzel sorgt.
Aber zumindest gegen kleinere Widersacher können sich die beiden mit vereinten Kräften wehren. Als uns etwa lebendig gewordene Puppen auf den Pelz rücken, schießt ihnen erst Low den Schädel mit Pfeil und Bogen von den Schultern, ehe Alone ihnen mit dem Schraubenschlüssel den Rest gibt. Pure Gewalt ist in Little Nightmares 3 aber eher die Ausnahme.
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An einigen Stellen im Spiel ist dagegen Leisetreterei gefragt. Einmal mehr müssen wir dann im Schatten bleiben und den riesenhaften Gestalten entkommen, die nur allzu gerne kleine Kinder verspeisen. Hier ist vor allem Ruhe gefragt, um die richtigen Zeitfenster zum Schleichen zu finden.
Teamwork ist Trumpf!
In Little Nightmares 3 ist das Zusammenspiel der beiden Charaktere immer wieder entscheidend. In einem der ersten Rätsel etwa hängt sich ein Teilnehmer an die Klappe eines Kohleofens, um diese zu öffnen. Der andere schnappt sich derweil Kohle und befeuert damit das Gerät.
An einer anderen Stelle müssen wir eine Art Gondel über eine Brücke manövrieren. Das Problem: Inmitten des Übergangs befindet sich ein Abzugsrohr, das die Kinder mit regelmäßigen Dampfstößen bedroht. Ein Team-Teilnehmer muss dann auf den Wagen steigen, der andere muss diesen per Hebel dirigieren. Absprachen sind in diesen Rätseln sicherlich hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig. Die meisten Aufgaben erklären sich nämlich von selbst und sind entsprechend simpel gehalten.



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