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Tipps - Mafia: The Old Country : Einsteiger-Guide: Acht Tipps, die ihr kennen solltet

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Mafia: The Old Country ist nicht gerade das komplexeste Spiel auf dem Planeten, da es meist linear zur Sache geht und die semi-offene Welt eher für Sammler und zum Sightseeing geeignet ist. Aber dennoch: der eine oder andere Hinweis kann euch viel Zeit und Mühe sparen.

Messerkampf - Ausweichen oder Parieren?

Die Messerkämpfe sind tatsächlich eine recht originelle Angelegenheit und liefern euch den einen oder anderen Bosskampf, aber nicht auf dem Silbertablett. Je nach Schwierigkeitsgrad können die Kämpfe sehr tricky werden. Meist zahlt es sich aus, eher defensiv zu kämpfen und Schwächen des Gegners auszunutzen. Da ihr beim Messerkampf nicht heilen könnt, zahlt sich Geduld am Ende aus.

Gegner haben meist zwei verschiedene Angriffe, einer davon kündigt sich mit einem Lichtzeichen und einem Ton an. Selbige könnt ihr nicht parieren, sondern ihr müsst ausweichen. Angriffe ohne Signal können einfach pariert werden. Von den schweren, nicht parierbaren Angriffen kommen meist zwei bis drei hintereinander, bleibt also geduldig. Weicht ihr allen aus, strauchelt der Gegner und ihr könnt zwei oder drei Treffer landen. Auch nach Paraden habt ihr ein Zeitfenster für zwei bis drei Angriffe.

Welches Messer taugt am besten?

Ihr habt in eurem Waffenschrank und beim Händler eine reiche Auswahl an Stiletten und Messern. Nützlich sind vor allem Messer, die eine lange Haltbarkeit haben. Messer werden für Angriffe und zum Schlösserknacken verwendet. Bei jeder Anwendung nutzt sich eine Stufe ab und kann nur durch einen recht seltenen Wetzstein repariert werden. Bei Angriffen aus dem Hinterhalt reicht es zudem meist aus, den Gegner unbewaffnet zu überwältigen, außer, es soll schnell gehen.

Schleichen mit Röntgenblick?

Nein, einen Röntgenblick gibt es nicht und sonderlich schwer sind die Schleichpassagen im Spiel auch nicht. Zwei kleine Hilfen haben wir dennoch: Drückt ihr das Steuerkreuz nach oben, werden euch die Silhouetten etwaiger Gegner angezeigt. Bestens also geeignet, um euch einen Überblick zu verschaffen.

Geht zudem beim Schleichen langsam von Deckung zu Deckung. Die Handlung ist stark gescriptet und wenn ihr einen bestimmten Punkt in der Umgebung erreicht, werden oft Aktionen angetriggert, bei denen sich etwaige Wachen, die sich im Weg befinden, weg bewegen. Bleibt einfach geduldig.

Sammelobjekte

In Mafia: The Old Country habt ihr einiges an Sammelobjekten, die in den Umgebungen versteckt sind, darunter Zeitungen (liegen überall herum) und Heiligenkarten (an Schreinen) oder Fuchsstatuen. Außerdem gibt es Foto-Spots, an denen ihr Aufnahmen für eure Sammlung machen könnt, nachdem ihr von Isabela eine Kamera bekommen habt.

Es lohnt sich, die Augen weit offen zu halten, während ihr eure Missionen spielt. Keine Sorge, verpasst ihr etwas, könnt ihr es später im Erkunden-Modus immer noch nachholen. Das Problem ist nur: einige Objekte sind ausschließlich in den Missionen zu finden. Zwar könnt ihr jedes Kapitel wiederholen, aber ihr spart gewaltig Zeit, wenn ihr von Beginn an die Augen offen haltet und immer wieder einen Blick auf die Karte werft, wo Objekte markiert werden, wenn ihr in deren Nähe kommt.

Das Amulett

Das Amulett bringt ein kleines bisschen Rollenspiel nach Sizilien, wenn auch nicht ausufernd. Bis zu fünf Slots könnt ihr freischalten und dort verschiedenen Steine einsetzen. Die wiederum bringen euch kleine, aber praktische Perks, wie beispielsweise schnelleres Bandagieren oder mehr Gewehrmunition oder schnelleres Nachladen bestimmter Waffen.

Achtung: drei der fünf Slots müsst ihr selber freischalten gegen Dinari. Besucht dazu Pasquales Laden westlich vom Weingut der Familie Torrisi. Dort könnt ihr nebenher auch Waffen, Fahrzeuge und vieles mehr freischalten und ausrüsten.

Freischaltbare Ausrüstung

Im Verlauf des Spiels könnt ihr etliches an Waffen, Outfits, Fahrzeugen, Pferden und Zierobjekten wie Sättel oder Fahrzeugfarben freischalten gegen eure sauer verdienten Münzen. Die Qualität unterscheidet sich nicht massiv. Waffen und Fahrzeuge oder Pferde haben zwar unterschiedliche Werte, brauchbar ist aber alles. Natürlich lohnt sich ein schnellerer Wagen oder ein Pferd, dem ihr öfters die Sporen geben könnt.

Bei den Waffen setzt einfach auf das, was ihr selber am liebsten spielen wollt. Während der Missionen werdet ihr vermutlich ohnehin mehr als einmal herumliegende Waffen aufsammeln müssen, weil eure Munition alle ist.

Plündert, was das Zeug hält

Munition und Verbände oder Wetzsteine sind je nach Schwierigkeit knapp. Nutzt also die Gelegenheit, eure erlegten Gegner auszuplündern. Dadurch bekommt ihr nicht nur Ressourcen für den Kampf, sondern auch Bares, das ihr bei Pasquale für nützliche Objekte eintauschen könnt. Aber Vorsicht, gerade im hohen Schwierigkeitsgrad solltet ihr darauf achten, dass ihr euch nicht aus der Deckung wagt, wenn noch Gegner unterwegs sind. Lieber noch mal ein Stück zurück latschen, wenn alle Gefahren beseitigt sind.

Deckung ist gesund

Das Kampfsystem von Mafia: The Old Country ist im Grunde ein klassisches Deckungssystem, wie ihr es aus Spielen wie GTA V, den alten Mafias oder Uncharted kennt. Die Deckung solltet ihr auch nutzen. Die Gegner sind recht zahlreich und zwei oder drei Mann mit Schrotflinte machen euch schnell den Garaus. Zielt, wie es sich gehört, auf den Kopf, um Gegner schnell zu erledigen und Munition zu sparen. Die Waffen haben sich allesamt als recht brauchbar erwiesen.

Wenn ihr in Deckung seid, könnt ihr euch übrigens zum Rand der Deckung bewegen und dann per Knopfdruck um die Ecke huschen oder zu einer anderen nahen Deckung wechseln. Das tut nicht immer Not, kann aber im Gedränge nützlich sein. Oder, wenn euch Gegner mit einer Granate ausräuchern wollen. Der Wechsel auf Knopfdruck funktioniert natürlich auch beim Stealthen.

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