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Preview - Nioh 2 : Heute ein Dämon

  • PS4
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Nioh 2 führt nicht die Geschichte des ersten Teils fort. Stattdessen erzählt das Action-Rollenspiel die Vorgeschichte zum Erstling. Das trifft sich gut, denn obwohl ich ein großer Fan der From-Software-Werke bin, fand ich nie den Zugang zu Nioh. Dementsprechend war ich vor der Anspiel-Session in Berlin skeptisch. Zwei Stunden später kann ich sagen: Nioh 2 ist bockschwer, macht Spaß und quillt fast über vor spielerischen Möglichkeiten.

Wenn ein Spiel des Soulsborne-Genres auf einer Presseveranstaltung vorgestellt wird und man selbst zum Controller greifen darf, füllt sich das meist an, wie ins kalte Wasser geworfen zu werden. Bei Nioh 2 war das nicht anders: Mein selbst erstellter Charakter war schon im dreistelligen Levelbereich, im Inventar befanden sich Waffen jeder Gattung, und ich hatte keine Ahnung, wo ich mich befand und was ich hier machen sollte.

Ganz schön geistreich

Die drei unterschiedlichen Angriffshaltungen aus dem Vorgänger sind natürlich wieder mit von der Partie: die niedrige, mittlere und hohe Haltung der Waffen haben Einfluss darauf, wie euer Charakter die Waffe einsetzt. Einige Waffen, wie beispielsweise die Aberrant Switchglaive, verändern sich sogar komplett. Mal Speer, mal Sichel, mal Kusarigama (quasi eine Kettensichel).

Was Nioh 2 dann endgültig von seinem Vorgänger abhebt, ist die Rolle der Yōkai im Spiel. Dabei handelt es sich um japanische Fabelwesen und Dämonen. Gegen die musstet ihr schon im ersten Teil in den Kampf ziehen, für den Nachfolger erweitern die Entwickler ihre Bedeutung immens. Denn nun ist euer Charakter selbst zur Hälfte Mensch und zur Hälfte ein Yōkai. Dadurch dürft ihr euch ihre dämonischen Kräfte zunutze machen und wie Spezialattacken einsetzen. Oder ihr verwandelt euch für kurze Zeit selbst in einen Yōkai und gebt als solcher ordentlich auf die Mütze.

Um an die speziellen Kräfte zu kommen, müsst ihr aber erstmal die entsprechenden Yōkai besiegen. Da jeder Yōkai über ein bestimmtes Level mit verschiedenen Attributen verfügt, habt ihr es idealerweise nicht bloß auf seine Fähigkeit allein abgesehen, sondern eine besonders starke Form davon.

Blut, Schweiß und Tränen

Vor einiger Zeit habe ich auf der Nintendo Switch nochmal angefangen, Dark Souls zu spielen. Was das Spielgefühl angeht, könnten Dark Souls und Nioh 2 nicht weiter voneinander entfernt sein. Im Vergleich zu Nioh 2 wirkt Dark Souls geradezu klobig, sperrig, langsam und einfach träge.

  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 1
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 2
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 3
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 4
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 5
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 6
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 7
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 8
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 9
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 10
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 11
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  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 13
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  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 15
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 16
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 17
  • Nioh 2 - Screenshots - Bild 18

Die Kämpfe in Nioh 2 sind flott, präzise und knallhart. Angesichts des höheren Tempos sind schnelle Reaktionen gefragt. Zwar sind die Schreine, an denen ihr euch regenerieren und aufleveln könnt, nie sonderlich weit entfernt, aber die hohe Anzahl an unterschiedlichsten Feinden auf dem Weg dorthin machen euch das Leben ganz schön schwer.

Nioh 2 - Story Trailer

Der neue Story Trailer zu Nioh 2! Meistere in der Rollenspiel-Fortsetzung die tödlichen Künste der Samurai als halb Mensch, halb Yokai.

Zimperlich ging es jedenfalls in dem gespielten Abschnitt keineswegs zur Sache. Selbst wer mit Soulsborne-Titeln aufgewachsen ist, wird in Nioh 2 das ein oder andere Mal ins Wanken geraten. Meines Erachtens liegt es daran, dass die Feinde sich nicht zwingend an festgelegte Angriffe halten, sondern eher auf Kombos setzen und beliebig Folgeattacken ansetzen können. Das macht es deutlich schwerer, die Gegner zu lesen. Gerade größere Yōkai-Brocken werden so zu einer fast schon bossartigen Herausforderung.

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