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News - NVIDIA : DLSS 5 kommt im Herbst und sorgt für Diskussionen

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    Bisher war DLSS vor allem für KI-gestütztes Upscaling nebst Frame Generation für bessere Performance gedacht. Ein Feature, das nach anfänglichen Problemen und viel Skepsis nun kaum noch wegzudenken ist. Nun hat NVIDIA mit DLSS 5 den nächsten Schritt angekündigt und der geht deutlich weiter. Im Mittelpunkt steht dabei ein neuer Ansatz, der klassische Rendering-Techniken stärker mit generativer KI kombiniert.

    Im Zentrum von DLSS 5 steht sogenanntes Neural Rendering. Dabei nutzt NVIDIA ein weiterentwickeltes KI-Modell, das auf Basis von Trainingsdaten in der Lage ist, Bildinhalte dynamisch zu rekonstruieren und zu optimieren. Anders als bei klassischem Rendering, bei dem jede Szene physikalisch berechnet wird, übernimmt die KI hier einen Teil der Bildgenerierung. Das betrifft unter anderem Materialien, Beleuchtung und feine Details, die in Echtzeit angepasst werden können.

    Das Ziel ist eine visuelle Qualität, die deutlich über das hinausgeht, was bisher mit herkömmlichen Methoden möglich war. NVIDIA spricht davon, dass sich damit filmreife Darstellungen erreichen lassen, ohne dass die Hardware-Anforderungen ins Unermessliche steigen. Gerade bei komplexen Effekten wie globaler Beleuchtung, Spiegelungen oder fein aufgelösten Oberflächen soll DLSS 5 neue Maßstäbe setzen.

    Ein wichtiger Unterschied zu früheren DLSS-Versionen liegt darin, dass die Technologie nicht mehr nur unterstützend arbeitet. Statt lediglich niedrig aufgelöste Bilder hochzuskalieren oder zusätzliche Frames zu generieren, wird die KI zu einem aktiven Bestandteil der Renderpipeline. Das bedeutet auch, dass Entwickler ihre Spiele gezielt auf diese Technik auslegen können, um noch stärker von den Möglichkeiten zu profitieren.

    Allerdings bringt dieser Ansatz auch neue Fragen mit sich. Wenn eine KI zunehmend Einfluss auf das finale Bild nimmt, könnte sich das auf die künstlerische Vision eines Spiels auswirken. NVIDIA betont zwar, dass Entwickler weiterhin die Kontrolle behalten, doch die Diskussion darüber, wie viel Einfluss automatisierte Systeme auf die Darstellung haben sollten, dürfte mit DLSS 5 weiter an Fahrt aufnehmen.

    Die Technologie wird voraussichtlich im Herbst 2026 erscheinen und soll in mehreren kommenden Spielen eingesetzt werden. Erste Demonstrationen zeigen den Einsatz unter anderem in bekannten Titeln und kommenden Produktionen, wobei Entwickler bereits erste positive Eindrücke schildern. Man darf nun abwarten, wie sich die Technik im praktischen Einsatz zeigt.  

    Studios wie Bethesda, CAPCOM, Hotta Studio, NetEase, NCSOFT, S-GAME, Tencent, Ubisoft und Warner Bros. Games haben bereits die Unterstützung von DLSS 5 bestätigt, das in Spielen wie AION 2, Assassin’s Creed Shadows, Black State, CINDER CITY, Delta Force, Hogwarts Legacy, Justice, NARAKA: BLADEPOINT, NTE: Neverness to Everness, Phantom Blade Zero, Resident Evil Requiem, Sea of Remnants, Starfield, The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered, Where Winds Meet zum Einsatz kommen soll. 

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